
Neuer Polizeipräsident in Münster
Mit einer Feierstunde im Rathausfestsaal hat NRW-Innenminister Herbert Reul am Montag (03.02.) Münsters neuen Polizeipräsidenten Rainer Furth (r.) offiziell in sein Amt eingeführt. Gleichzeitig wurde sein Vorgänger Hajo Kuhlisch (l.) in den Ruhestand verabschiedet.
Veröffentlicht: Montag, 03.02.2020 13:30
"Rainer Furth ist ein Fachmann, der in seiner Heimatstadt Akzente setzen wird. Er ist kompetent, professionell und kennt sich bestens in der Stadt aus. Rainer Furth ist der richtige Mann am richtigen Ort", sagte Reul (r.).
Furth wurde am Niederrhein geboren, lebt aber seit mehr als 40 Jahren im Münsterland. "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in meiner Heimatstadt. Als Polizeipräsident werde ich alles dafür tun, dass Münster lebens-, liebenswert und sicher bleibt. Das ist für mich eine echte Herzensangelegenheit", so der 63-Jährige im ANTENNE MÜNSTER-Interview:
Rainer Furth kam 1979 nach Münster, um Jura zu studieren. Nach dem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen arbeitete er unter anderem bei der Bezirksregierung Münster, beim Kreis Warendorf, im nordrhein-westfälischen Innenministerium und war lange Zeit Leiter der Abteilung Verwaltung und Logistik im Polizeipräsidium Münster. Seit 2008 war er Polizeipräsident in Krefeld.
Mit dem Wechsel nach Münster übernimmt Furth nun eine von sechs sogenannten Paragraf 4-Behörden, festgelegt in der Verordnung über die Bestimmung von Polizeipräsidien zu Kriminalhauptstellen in Nordrhein-Westfalen (KHSt-VO). Neben Münster gehören dazu Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Köln. Diese Groß-Präsidien sind unter anderem für die Bearbeitung besonders schwerer Straftaten zuständig.




