Neuer Polizei-Standort am Hafen kommt laut Oberbürgermeister Lewe nicht infrage

Der Wunsch von Münsters Polizei nach einem neuen Verwaltungsgebäude konkretisiert sich, das Land NRW stellt das notwendige Geld bereit. Ein Standort am Hafen kommt laut Oberbürgermeister Markus Lewe nicht.

© Polizei Münster

Hafen hat laut Oberbürgermeister Lewe keine Chance

Das Polizeipräsidium am Friesenring ist stark sanierungsbedürftig und platzt aus allen Nähten, über einen Umzug wird schon länger gemunkelt. Am Hafen wird der Neubau aber keine Chance haben, das hat Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe klargemacht. Auf Twitter schrieb Lewe, dass der Hafen für Vielfalt und kreative Nutzung stehe. Für ein Polizeipräsidium stehe er aber nicht zur Verüfung. "Wir helfen der Polizei gerne, eine geeignete Lösung zu finden."

Mögliche Zusammenlegung aller Polizei-Standorte

Ein möglicher weiterer Standort liegt südlich des "Jovel", wo jedes Jahr das Oktoberfest stattfindet. Möglicherweise werden die vier Polizei-Standorte in Münster (Fiesenring, Moltkestraße, Hammer Straße, Weseler Straße) zu einem zentralen Standort zusammengefasst. Sie alle zusammenzulegen und dafür einen Standort zufinden, der allen Anforderungen entspricht, dürfte schwierig werden.

Die Polizei kann auch einen Neubau planen, da das NRW-Innenministerium signalisiert hat, dass Geld fließen werde. Ein Umzug der Polizei in ein neues Gebäude soll schnellstmöglich erfolgen, sagt Polizeisprecher Roland Vorholt - idealerweise innerhalb von fünf bis sechs Jahren. Wichtig sei eine gute Verkehrsanbindung und ein relativ zentrumsnaher Standort.

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