
Neuer Büropark am Kanal
Die CM Immobilien Entwicklung GmbH will auf dem Gelände des ehemaligen Pebüso-Betonwerks neue Gebäude mit insgesamt 30.000 Quadratmeter Bürofläche errichten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.05.2019 10:45
Mit dem Projekt rob17 steht die CM Immobilien Entwicklung GmbH vor dem Start ihres nächsten Großprojekts in Münster. An der Robert-Bosch-Straße 17 wird das münstersche Unternehmen auf dem 20.000 Quadratmeter umfassenden Gelände des ehemaligen Pebüso-Betonwerks neue Gebäude mit insgesamt 30.000 Quadratmeter Bürofläche errichten. "Büroflächen sind in Münster bekanntlich knapp und entsprechend stark nachgefragt, noch dazu in solcher Lage mit exzellenter Verkehrsanbindung", sagt CM-Geschäftsführer Michael Lüke.
Starke Nachfrage nach Büroflächen
Nah zu Kanal und Hafen an der Umgehungsstraße gelegen wird das Vorhaben schrittweise umgesetzt, um die Anforderungen unterschiedlicher Nutzer zu berücksichtigen. "So kann einzigartiger, individuellen Nutzungsbedürfnissen angepasster Städtebau realisiert werden, der die Vielfalt und Flexibilität der heutigen Arbeitswelt widerspiegelt", so Lüke. Vorstellbar sind zwischen sechs und 14 einzelne Häuser, abhängig von den nachgefragten Bürogrößen. Unternehmen können Büroflächen mieten, aber auch durch Erwerb in die eigene Unternehmensimmobilie investieren.
Autofreier Bereich
Neben den Büros sollen Ausstellungsflächen und Laborkapazitäten entstehen. Ein gastronomisches Angebot für die künftigen Mitarbeiter am Standort und eine Kindertagesstätte gehören ebenfalls zum Raumprogramm. Ein zentrales Parkhaus sorgt dafür, dass die inneren Bereiche des Areals vom PKW-Verkehr freigehalten werden. Innerhalb von rob17 soll es nur Fuß- und Radwege geben. Eine hochwertige und zentral gelegene Aufenthaltsfläche im Außenbereich soll ein positives Umfeld für hochattraktive Arbeitsplätze schaffen. CM bereitet sich auf einen Baubeginn im kommenden Jahr und eine Fertigstellung des ersten Gebäudes Ende 2021 vor.
Künstliche Intelligenz
Die Projektentwicklung wird bei rob17 erstmals von künstlicher Intelligenz unterstützt. Beginnend im Nordwesten wird die genaue Lage und Ausdehnung der Baufelder nach Programmierung der Regelwerke über die gesamte Fläche parametrisch errechnet. Die fertiggestellte Nachbarbebauung des vorangegangenen Bauabschnitts bestimmt also die Position und Abmessung des jeweils folgenden Baukörpers. So kann unter Berücksichtigung der wechselnden Nutzervorgaben über die Dauer der Entstehung genau auf Veränderungen reagiert werden und gleichzeitig ein harmonisches Stadtgefüge sichergestellt werden.