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Neue Strafe für Böllerwerfer
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Neue Strafe für Böllerwerfer

Wegen eines Böllerwurfs beim Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Preußen Münster muss eine neue Strafe gefunden werden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.09.2024 16:01

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Das Oberlandesgericht Hamm hat heute (19.09.) entschieden, dass aufgrund eines Böllerwurfs beim Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Preußen Münster eine neue Strafe für den Angeklagten gefunden werden muss. Der Mann hatte Anfang 2022 einen Knallkörper geworfen, der neben Ersatzspielern von Münster detonierte und vier Menschen verletzte. Amts- und Landgericht Essen hatten den Mann wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit Körperverletzung in vier Fällen verurteilt - das Landgericht hatte nach Berufung des Angeklagten die ursprüngliche Bewährungsstrafe aber danach auf zwei Jahre herabgesetzt. Diese Strafe sei nun aufgehoben worden, weil das Oberlandesgericht sie für nicht ausreichend hält. Auch, weil "der Angeklagte bei der Tat wegen früherer Verurteilungen gleich doppelt unter Bewährung stand", wie es in der Urteilsbegründung heißt. Daher müsse die Strafzumessung nun nochmals vor dem Landgericht verhandelt werden.

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