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Neue Reaktionen nach Räumung des Güterbahnhofs
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Neue Reaktionen nach Räumung des Güterbahnhofs

Die Besetzung und anschließende Räumung der ehemaligen Zentrale an Münsters Güterbahnhof am letzten Mittwoch sorgt weiter für Reaktionen. Aktivisten hatten das Gebäude rund zwei Wochen lang besetzt.

Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2019 05:53

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Die Besetzer forderten u.a. mehr sozialen Wohnraum. Während der Räumung wurden aus Sicherheitsgründen alle Gleise zwischen dem altem Güterbahnhof und der Halle Münsterland gesperrt. Mehrere Aktivisten befanden sich noch im Gebäude, die Räumung verlief nach Angaben der Polizei friedlich. Sie war mit einer Hundertschaft zum Einsatz ausgerückt. Ob die Besetzer jetzt mit Strafanzeigen rechnen müssen, liegt im Ermessen der Bahn.

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Initiative "Münster Bahnstadt-Süd"

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Nach der Räumung am letzten Mittwoch gibt es viele Reaktionen. Eine neue Initiative mit dem Namen "Münster Bahnstadt-Süd" beklagt in einem Offenen Brief, dass die Menschen im Viertel nicht in den Entscheidungsprozess zur Umgestaltung des Alten Güterbahnhofs einbezogen wurden. Deshalb spiegele der aktuelle Plan auch nicht die Bedürfnisse der Anwohner wieder. Die Initiative begrüßt die Absicht der Besetzer, aus dem Haus einen nicht-kommerziellen kulturellen Raum zu schaffen. Sie appelliert an die Stadtverwaltung Münster, die Besetzer nicht zu kriminalisieren, sondern mit ihnen und der Initiative "Münster Bahnstadt-Süd" gemeinsam in offenen Gesprächen die Gestaltung des Viertels zu planen.

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