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Neoprenanzüge im Schwimmunterricht
© Stadt Münster, Britta Roski
Im Hallenbad Mitte an der Promenade können Badegäste bald wieder ihre Bahnen ziehen.
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Neoprenanzüge im Schwimmunterricht

Die niedrigere Wassertemperatur beeinflusst vor allem den Schwimmunterricht an Münsters Grundschulen. Die Meinungen zu Neoprenanzügen sind geteilt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.10.2022 04:04

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Aufgrund der Energiekrise haben die städtischen Bäder in Münster – zum Beispiel im Stadtbad Mitte – die Wassertemperatur um zwei Grad auf 26 Grad gesenkt. Diese Maßnahme beeinflusst vor allem den Schwimmunterricht an Münsters Grundschulen. Das zeigt eine stichprobenartige ANTENNE MÜNSTER-Umfrage.

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Grundschulen mit verändertem Schwimmunterricht

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An der Mosaik-Grundschule in Gievenbeck und der Overberg-Grundschule im Hansa-Viertel sind die Schülerinnen und Schüler vermehrt in Neoprenanzügen im Schwimmbad unterwegs, um sich im kühleren Wasser warmzuhalten. Um dem Temperaturunterschied entgegenzuwirken, wärmen sich die Kinder der Kreuzschule im Kreuzviertel vor dem Schwimmen intensiver auf. Die Lehrkräfte der Clemensschule in Hiltrup achten außerdem darauf, die Kinder nicht häufiger als nötig aus dem Wasser zu holen, damit sie an der ebenfalls kühleren Luft nicht frieren müssen.

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Schwimmunterricht an weiterführenden Schulen

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An verschiedenen weiterführenden Schulen läuft der Schwimmunterricht wie gewohnt weiter. Neoprenanzüge sind hier noch kein Thema. Marlies Baar, Schulleiterin des Mädchengymnasiums Marienschule, und Andrea Temme, Schulleiterin der Realschule im Kreuzviertel, stehen Neoprenanzügen im Schwimmunterricht sogar kritisch gegenüber. Nicht alle Familien könnten sich die Anzüge für ihre Kinder leisten.

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