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Nachhaltigeres Essen für Münsteraner Schulen und Kitas
© FH Münster/Dzemila Muratovic
Künftig sollen die Teller von Schul- und Kitakindern in Zukunft mit nachhaltigeren Zutaten befüllt werden.
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Nachhaltigeres Essen für Münsteraner Schulen und Kitas

Mit nachhaltigerem Schulessen zur Klimaneutralität - das sieht ein neuer Antrag der Ratsfraktionen Grüne, SPD und Volt vor, den die Grüne Ratsfraktion am heutigen Montag (04. April) vorgestellt hat. Schul- und Kitaessen soll dabei aus mehrheitlich regionalen, fair-gehandelten und ökologischen Lebensmitteln zubereitet werden.

Veröffentlicht: Montag, 04.04.2022 15:30

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Der Antrag sieht vor, dass die Gemeinschaftsverpflegung in allen Münsteraner Schulen und Kindertageseinrichtungen bis 2030 aus möglichst vollständig aus ökologisch produzierten Zutaten bestehen soll. Die Stadt Münster hat sich bereits zum Ziel gesetzt bis 2030 klimaneutral zu werden und um dieses Ziel zu erreichen, müsse man auch bei der Ernährung ansetzen heißt es im Papier. Dafür wurden mehrere konkrete Maßnahmen im Papier formuliert, die zum Teil bereits 2023 umgesetzt werden sollen.

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Leon Herbstmann Grünen-Ratsherr Leon Herbstmann zum Antrag
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Weniger Fleisch und Fisch

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Als kurzfristiges Ziel sollen beispielsweise Fleisch- oder Fischgerichte nur noch einmal die Woche auf dem Speiseplan stehen. Fleischprodukte sollen außerdem ausschließlich aus den Haltungsstufen drei und vier stammen. Auch auf Lebensmittel mit Gentechnik will die Rathauskoalition künftig verzichten. Ferner soll der Anteil von Zutaten, die nicht saisonal oder regional sind, minimiert werden. Der Anteil fair gehandelter importierter Lebensmittel soll wiederum steigen. Zu den langfristigen Zielen gehört unter anderem mehr Aufklärungsarbeit zu gesunder Ernährung an Schulen.

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Keine Mehrkosten für Eltern

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Für die Eltern soll sich mit dem Antrag nicht viel ändern: Ein Pilotprojekt aus Bayern habe gezeigt, dass eine komplette Umstellung auf ökologische Produkte nicht teuer sein muss, dafür aber die Qualität der Mahlzeiten erheblich steigt. Sofern man die Umstellung langfristig und konsequent umsetzt. Die Stadt Münster soll dabei Einrichtungen und Träger unterstützen. Durch Pilotprojekte soll ermittelt werden, wie eine kostengünstige Umstellung gelingen kann.

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In der Zwischenzeit, in einem Zeitraum von zwei Jahren, soll die Stadt Münster laut Antrag anfallende Mehrkosten für Schul- und Kitamahlzeiten kompensieren. Über den Antrag wird am kommenden Mittwoch (06. April) in der Ratssitzung abgestimmt.

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