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Das sogenannte "Grinding"-Schleifverfahren wird momentan (seit 03.08.2026) im Hansaviertel getestet.
© ANTENNE MÜNSTER
Das sogenannte "Grinding"-Schleifverfahren wird momentan (seit 03.08.2026) im Hansaviertel getestet.
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Münsters Kopfsteinpflaster wird glatt

Münsteraner:innen können ein Lied davon singen: Über das Kopfsteinpflaster zu laufen oder zu radeln, ist nicht ganz so angenehm. Deswegen wird die Stadt jetzt aktiv. Seit Anfang dieser Woche (03.08.) wird im Hansaviertel das sogenannte "Grinding"-Verfahren getestet.

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Das "Grinding"-Schleifverfahren wird momentan im Hansaviertel getestet. Und zwar in der Leerer Straße und in einem Teilabschnitt der Dortmunder Straße. Das ist ein Schleifverfahren bei dem die Oberfläche des Kopfsteinpflasters mit einer Straßenfräse mit diamantbesetzen Schleifwalzen bearbeitet wird (siehe Foto unten), um eine ebene Fläche hinzubekommen, sagt der Abteilungsleiter der Mobilitätsplanung im Tiefbauamt der Stadt Münster Christian Schmelter im ANTENNE MÜNSTER-Interview. Vor Ort sagte er uns:

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Das sogenannte "Grinding"-Schleifverfahren wird momentan (seit 03.08.2026) im Hansaviertel getestet.
Abteilungsleiter der Mobilitätsplanung im Tiefbauamt der Stadt Münster Christian Schmelter
Arbeiten am Kopfsteinpflaster
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Das "Grinding"-Verfahren: Das ist ein Schleifverfahren bei dem die Oberfläche des Kopfsteinpflasters mit einer Straßenfräse mit diamantbesetzen Schleifwalzen bearbeitet wird (siehe Foto).
© ANTENNE MÜNSTER
Das "Grinding"-Verfahren: Das ist ein Schleifverfahren bei dem die Oberfläche des Kopfsteinpflasters mit einer Straßenfräse mit diamantbesetzen Schleifwalzen bearbeitet wird (siehe Foto).
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Wenn alles im Hansaviertel gut läuft, will die Stadt Münster das "Grinding"-Verfahren auch in der Salzstraße anwenden. Das Unternehmen Fräsdienst-Service E. Feind ist für die Ausführung zuständig. Die Arbeiten im Hansaviertel erstrecken sich auf einer Länge von 125 Metern. Geschäftsführer Eric Feind zieht eine Zwischenbilanz:

Bisher lief eigentlich alles ziemlich gut. Wir hatten leichte Schwierigkeiten in der Anreise, aber können wahrscheinlich die Baumaßnahme sogar vor Freitag fertigstellen, wenn alles gut läuft. Und somit ist das eine ganz runde Sache hier.
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Kostengünstiger als auf konventionelle Art

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Die Kosten für das Verfahren liegen bei rund 95.000 Euro. Das Ganze auf die konventionelle Art zu machen, würde rund 140.000 Euro kosten, sagt die Stadt Münster. Während der Bauarbeiten sind die Straßen Leerer Straße und ein Teilabschnitt der Dortmunder Straße weiterhin gesperrt. Zu Fuß kommt ihr an der Baustelle vorbei. Ursprünglich war geplant am Freitag (07.08.) fertig zu werden. Derzeit sieht's aber so aus als könnten die Arbeiten schon vorher beendet werden.

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Leitung des Amtes für Mobilität und Tiefbau Gerhard Rüller (links) und der Geschäftsführer Fräsdienst-Service E. Feind GmbH Eric Feind (rechts) stehen vor der Fräsmaschine.
© ANTENNE MÜNSTER
Leitung des Amtes für Mobilität und Tiefbau Gerhard Rüller (links) und der Geschäftsführer Fräsdienst-Service E. Feind GmbH Eric Feind (rechts) stehen vor der Fräsmaschine.
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"Grinding"-Verfahren seit 2020 im Test

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Das Schleifverfahren wird seit 2020 im Rahmen des Forschungsprojektes "NUDFA-Reallabor für interkommunale Radverkehrsförderung" erprobt und weiterentwickelt. Nach ersten Erprobungen in Brandenburg und Berlin gehört Münster nun zu den ersten Kommunen, die das Verfahren unter eigenen Bedingungen testen.

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