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Münsterländer weiterhin in Israel
© dpa
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Münsterländer weiterhin in Israel

Einige Menschen aus Deutschland sind trotz der Kriegslage weiter in Israel. Eine Gruppe aus dem Münsterland möchte heute (11.10.) zurückfliegen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.10.2023 04:40

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In Israel ist die Zahl der Toten durch die Angriffe der Hamas auf 1.200 gestiegen. In der Nacht bombardierte Israels Luftwaffe mehr als 200 Ziele im Gazastreifen. Die Hamas beschoss unter anderem die Metropolregion Tel Aviv - die in direkter Nachbarschaft zu Münsters Partnerstadt Rishon LeZion liegt.

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30 Pilger:innen aus Mettingen am See Genezareth

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In Israel sind momentan auch viele katholische Pilger:innen aus dem Münsterland. Unter anderem Pastor Wilhelm Buddenkotte aus Mettingen, mit knapp 30 Pilger:innen. Die Gruppe ist gerade im Norden Israels, am See Genezareth. Die Gruppe plant, im Laufe des heutigen Mittags zurück nach Deutschland zu fliegen.

Pastor Wilhelm Buddenkotte hielt den Bombenalarm am Wochenende zunächst für einen Probealarm:

"Ich habe da aus dem Fenster geguckt, aber es waren noch einige Menschen auf der Straße unterwegs. Also ich habe mir da nicht so wahnsinnig viel bei gedacht. Ich habe meinen Koffer in aller Ruhe weitergepackt und als ich mit dem Koffer zum Aufzug kam, merkte ich, dass der Aufzug nicht mehr funktionierte. Da wurde mir klar: Irgendwas stimmt hier nicht. Ich bin dann über das Treppenhaus nach unten und sah, wie viele Leute sich da gesammelt hatten."

Ihr Programm konnte die Gruppe weitestgehend nach Plan absolvieren, da das Programm rund um Jerusalem am Freitagabend (06.10.) abgeschlossen war. Nicht möglich waren ein Besuch an der Taufstelle Jesu, der für Samstag (07.10.) geplant war. Heute (11.10.) wollte die Gruppe eigentlich in den Norden zu einer der Jordanquellen und in den Golan fahren. Dies war ebenfalls nicht möglich.

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Sophie Saemann aus den ANTENNE MÜNSTER-Nachrichten
Pastor Buddenkotte: "Hier im Norden sehr ruhig"
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