Münsteraner ausgezeichnet bei "Jugend forscht"

Zwei Münsteraner Schüler wurden beim 54. "Jugend forscht"-Wettbewerb für die originellste Arbeit ausgezeichnet. Sie hatten untersucht, wie die wellenartigen Oberflächenmuster, sogenannte Rippel, im Sand entstehen.

© Stiftung Jugend forscht e.V.

Anton Fehnker (17) und Simon Raschke (17) vom Gymnasium St. Mauritz wurden mit dem Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit ausgezeichnet. Bei der Verleihung waren auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer anwesend. Die jungen Forscher untersuchten mit einem kreativen Versuchsaufbau, auf welche Weise die wellenartigen Oberflächenmuster, sogenannte Rippel, im Sand entstehen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass der Prozess der Rippelbildung chaotischen Gesetzmäßigkeiten folgt. Das Preisgeld beträgt 3000 Euro.

Gleich zwei Münsteraner Teams triumphieren

Auch Leonard Sondermann, Felix Ulonska und Moritz Kunz (alle 18) vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium wurden mit einem Preis für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Elektronik, Energie- oder Informationstechnik ausgezeichnet. Sie forschten über ein zukunftsfähiges Ladenetz für Elektroautos. Das Preisgeld für ihre Arbeit beträgt 1000 Euro.

Die zwei Münsteraner Forschungsteams setzten sich gegen 109 andere Projekte durch. Insgesamt nahmen 190 junge Forscher am Wettbewerb teil.

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