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Ein Mann hält einen Vortrag auf einer Open-Air-Bühne, davor sitzen Zuschauerinnen und Zuschauer.
© Stadt Münster
Das Wissenschaftsfestival "SchlauRaum" macht den Stubengassenplatz zum Open-Air-Hörsaal - hier ein Eindruck vom "SchlauRaum" 2022.
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Münster wird zum "SchlauRaum"

Wissenschaft an Münsters schönsten Orten: Die ganze Stadt Münster wird im Juli zum Campus. Was es da zu erleben gibt, steht hier.

Veröffentlicht: Donnerstag, 03.04.2025 12:30

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Die Stubengasse wird zum Open-Air-Hörsaal, die "Solaaris” schippert abends als Seminarraum über den Aasee, das Theater Titanick inszeniert auf dem Hafenplatz mit "Kipppunkt” die Klimakrise und der Prinzipalmarkt wird zum größten Yoga-Studio der Stadt: Die dritte Auflage des Wissenschaftsfestivals "SchlauRaum" macht vom 5. bis zum 11. Juli ganz Münster zum Campus.

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Universität, FH und Universitätsklinikum Münster (UKM) sowie Münster Marketing stellen die Gesundheit in den Mittelpunkt. Der Titel der Themenwoche lautet "Wieso? Weshalb? Gesund? Antworten gibt dir Münsters Wissenschaftsfestival SchlauRaum”. Vorträge, Filme, Lesungen, Ausstellungen, sportliche Aktionen, Exkursionen und Theatervorstellungen laden dazu ein, an ungewöhnlichen Orten Münster als Stadt der Wissenschaft zu erleben. Referentinnen und Referenten von Universität, FH und Uniklinikum präsentieren ihr Wissen zum Thema Gesundheit, erklären aktuelle Forschung und Zukunftsvisionen.

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Es geht um Erste Hilfe, gesunde Ernährung und gesundheitliche Vorsorge, um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Menschen, um Pflege, Physiotherapie und die Schnittstelle zwischen Medizin und digitaler Technik. Auch psychische Gesundheit und die heilende Kraft der Musik, Organspenden sowie die Welt der Bakterien sind Themen.

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Alle "SchlauRaum"-Angebote sind kostenlos, für einige der Veranstaltungen ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl hier eine Anmeldung erforderlich.

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Sechs Menschen präsentieren ein Veranstaltungsprogramm.
© Stadt Münster / Münsterview
Bewegung hält gesund: Im Zentrum für interprofessionelle Therapie und Prävention (ZiTP) der FH Münster kamen (v.l.n.r.) Prof. Alex W. Friedrich, Ärztlicher Direktor des UKM, der Vizepräsident der FH Münster, Carsten Schröder, Dr. Annegret Saxe, Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland Ost, Bernadette Spinnen, Leiterin Münster Marketing, Uni-Rektor Prof. Johannes Wessels und Oberbürgermeister Markus Lewe zusammen und stellten das Programm des Wissenschaftsfestivals "SchlauRaum” zum Thema Gesundheit vor.
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Stubengasse als Open-Air Hörsaal

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Mit Bühne, LED-Leinwand und einem großen Schirm als Schutz vor Hitze oder Regen wird die Stubengasse wieder zum Open-Air-Hörsaal. Hier eröffnen am Samstag, 5. Juli, um 11 Uhr Oberbürgermeister Markus Lewe, Uni-Rektor Prof. Johannes Wessels, der Präsident der FH Münster, Prof. Frank Dellmann, sowie Prof. Alex W. Friedrich, Ärztlicher Direktor des UKM, das Wissenschaftsfestival. Nach einer Gesprächs- und Quizrunde kann das Publikum mit Prof. Bernhard Eßer von der FH Münster seine Kenntnisse in Erster Hilfe auffrischen. Abends wird der Stubengassenplatz in Kooperation mit dem Schloßtheater Münster zum Open-Air-Kino: Zum Start läuft der Film "Heldin" von Petra Volpe mit Leonie Benesch in der Hauptrolle.

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Durch das Programm im Open-Air-Hörsaal am Eröffnungswochenende und an den Themennachmittagen führen Moderatorinnen und Moderatoren von ANTENNE MÜNSTER.

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Theater Titanick auf dem Hafenplatz

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Das Theater Titanick zeigt in Kooperation mit dem Seminar Politische Ökologie des Instituts für Politikwissenschaft der Uni Münster seine Inszenierung "Kipppunkt”. Es fragt darin, was passiert, wenn die Natur zurückschlägt. Mit elementarer Wucht, bildgewaltig, fantasiesprühend und absurd komisch verhandelt die Produktion eines der drängendsten Phänomene unserer Zeit. An drei Abenden, vom 5. bis zum 7. Juli, ist "Kipppunkt” auf dem Hafenplatz zu sehen.

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Eine Szene aus dem Theaterstück "Kipppunkt".
© Theater Titanick/ Martin Jehnichen
Das Theater Titanick zeigt beim Wissenschaftsfestival "SchlauRaum" seine Inszenierung "Kipppunkt” und fragt, was passiert, wenn die Natur zurückschlägt. An drei Abenden, vom 5. bis zum 7. Juli, ist "Kipppunkt” am Hafenplatz zu sehen.
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Prinzipalmarkt als Sportraum

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Auf dem Prinzipalmarkt findet am 6. Juli um 12 Uhr in Kooperation mit dem Stadtsportbund, den Alexianern und dem Mövenpick Hotel Münsters größte Yoga-Stunde statt - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Außerdem holt der "SchlauRaum” ab 14 Uhr die Aktion "Sport im Park" in Münsters Gute Stube. Bereits eine Woche vor den Sommerferien beginnen die Angebote des Stadtsportbundes unter dem Motto "Münster, beweg dich! Draußen! Kostenlos! Für alle!" in Kooperation mit den münsterschen Sportvereinen und laden ein, aktiv zu sein vor historischer Kulisse. Unterstützt wird Sport im Park vom Sportamt, dem Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, der Sparkasse Münsterland Ost und der Gesundheitskasse AOK.

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Wissensbar im Rathausinnenhof

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Ein weiterer "SchlauRaum"-Schauplatz mitten in der Stadt ist der Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof). Hier lädt die Wissensbar jeden Wochentag zu Vorträgen und Begegnungen ein. Täglich ab dem 7. Juli zeigt unter anderem Prof. Anke Menzel-Begemann von der FH Münster hier die Ausstellung "Ich sehe was, was Du nicht siehst". Was sieht eine Pflegekraft, wenn sie Patientinnen und Patienten versorgt? Was eine Physiotherapeutin? Und was sehen Patient oder Patientin? Antworten geben Video-Installationen.

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Außerdem wird Europas größtes begehbares Darmmodell ein Projekt der Felix Burda Stiftung - ausgestellt und wirbt für Darmkrebsvorsorge, die Leben retten kann.

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Tretbootlesungen und Solaaris

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Das Programm auf dem Aasee beginnt am 6. Juli mit Tretbootlesungen. Prof. Alex W. Friedrich und Pflegedirektor Thomas van den Hooven (beide UKM) werden auf dem Wasser über neue Ideen rund um die Gesundheitsversorgung sprechen. Eine weitere Lesung kommt vom Leiter des Gesundheitsamtes Münster, Dr. Tim Kornblum. Die Referenten sind im Tretboot, die Gäste schippern drumherum und lauschen über Kopfhörer. Vom 7. bis zum 11. Juli legt der emissionsfreie Wasserbus "Solaaris” ab für Bildungsfahrten der besonderen Art. Das Themenprogramm ist breit gefächert: Prof. Nexhmedin Morina von der Uni Münster spricht über die Stigmatisierung psychischer Störungen, die sowohl ein persönliches als auch ein gesellschaftliches Problem darstellt. Um Trinkwasser geht es bei Prof. Helmut Grüning von der FH Münster - inklusive Wasserverkostung und -aufbereitung vor Ort.

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Wissensorte

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Wissenschaft findet an vielen Orten in Münster statt, der "SchlauRaum” macht sie sichtbar. Über Medizin in der Antike informiert das Archäologische Museum der Universität am Domplatz. In der Musikhochschule am Ludgeriplatz erklingt mit "Music for a while" ein Konzert mit Werken von Henry Purcell, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Claude Debussy und Arvo Pärt - und der Frage, wie Klänge heilend wirken können. Zum Thema "Weitblick Gesundheit" lädt das UKM am 9. Juli auf die Ebene 21 des UKM-Ostturms ein. Hoch über den Dächern der Stadt geht es um die Zukunft der Gesundheit und die Möglichkeiten von Technologie, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsversorgung.

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100 Jahre Universitätsmedizin Münster

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Der "SchlauRaum" feiert auch den 100. Geburtstag der Universitätsmedizin Münster. Am 4. Juli - dem Vortag des "SchlauRaum"-Starts - laden UKM und Medizinische Fakultät in Berg Fidel zur Open-Air-Reihe "Uni-Medizin on the Road" ein. Ab 15 Uhr begrüßen unter anderem die Direktorin des Institutes für Allgemeinmedizin, Prof. Tanja Grammer, der Mannschaftsarzt von Preußen Münster, Prof. Kristian Schneider, der Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychosomatik, Prof. Rupert Conrad, sowie Teams aus unterschiedlichen medizinischen Bereichen alle Interessierten. Auf dem Bühnentruck von ANTENNE MÜNSTER und auf dem Gelände rund um das Stadtteilzentrum Lorenz-Süd gibt es Einblicke in einen Operationssaal, Tipps für den Umgang mit Stress sowie Fitness- und Unterhaltungsangebote.

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Das Wissenschaftsfestival "SchlauRaum" ist eine gemeinsame Veranstaltung von Münster Marketing, der Universität Münster, der FH Münster und dem Universitätsklinikum Münster, gefördert von der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost sowie der Allianz für Wissenschaft.

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