Münster will Vorreiter für E-Auto-Batterien werden

Nordrhein-Westfalen will bei der Entwicklung von Batterien für Elektroautos Vorreiter werden. Wie das Wissenschafts- und das Wirtschaftsministerium am Montag (27.05.) mitteilen, bewirbt sich Münster um den Standort für eine geplante Forschungsfabrik für Batteriezellen.

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Das Projekt wurde vom Bundesforschungsministerium ausgeschrieben. Falls Münster den Zuschlag erhält, schießt das Land Mittel von mehr als 200 Millionen Euro dazu. Vom Bund kommen 400 Millionen Euro.

In Münster sitzt bereits das Batterieforschungsinstitut meet, das die Federführung übernehmen soll. Außerdem sind die RWTH Aachen das Forschungszentrum Jülich involviert.

Das Batterieforschungszentrum meet© WWU/Peter Leßmann
Das Batterieforschungszentrum meet
© WWU/Peter Leßmann

Mit dem Geld sollen unter anderem Grundstück gesichert und Gebäude bezahlt werden. Die beteiligten Kommunen stellen nochmals 7,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) räumt NRW große Chancen ein. Die Bewerbung werde von 75 Unternehmen unterstützt, sagte Pinkwart. Diese würden auch konkrete Aufträge in Aussicht stellen. Wer den Zuschlag erhält, soll ab dem 8. Juli entschieden werden.

Schätzungen zufolge werden aktuell rund 84 Prozent der Batterien weltweit in Asien produziert. Nur drei Prozent stammen aus Europa.

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