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Münster will "Sea-Watch"-Flüchtlingen helfen
© Stadt Münster
Oberbürgermeister Markus Lewe
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Münster will "Sea-Watch"-Flüchtlingen helfen

Oberbürgermeister Markus Lewe bleibt bei seinem Angebot, drei der 40 Flüchtlinge in Münster aufnehmen zu wollen. Vor wenigen Tagen hatte er Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits einen entsprechenden Brief geschrieben.

Veröffentlicht: Montag, 01.07.2019 12:43

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Viele reden über das Rettungsschiff "Sea-Watch 3". Das hat am Samstag (29.06) nach mehr als zwei Wochen auf offener See mit 40 Flüchtlingen an Bord im Hafen der italienischen Insel Lampedusa angelegt. Am Samstagmorgen durften die Menschen dann das Schiff verlassen.

Die Stadt Münster will helfen. Oberbürgermeister Markus Lewe hat bereits am Freitag noch einmal das Angebot erneuert, drei der Flüchtlinge aufzunehmen. Eine Familie aus Münster hat sich dafür bereits gemeldet.

Es ist ein sehr schönes Zeichen und es zeigt, dass in Münster mitgefühlt wird,

freut sich Markus Lewe. Ob und wann die drei Flüchtlinge nach Münster kommen, ist völlig unklar. Darüber müssen sich erst Italien, Deutschland und die EU einigen.

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Anja Brukner und Christoph Hausdorf haben darüber in der ANTENNE MÜNSTER-Morningshow gesprochen. Das Ganze gibt es noch einmal hier zum Nachhören.

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OB Lewe will Flüchtlinge der Sea Watch 3 nach Münster holen
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Währenddessen sind die Spenden für die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch nach der Festnahme ihrer Kapitänin Carola Rackete in die Höhe geschossen. Mehr als eine Million Euro gingen bereits ein. Über den Aufruf der Fernsehmoderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf kamen bis Dienstagmorgen etwa 900.000 Euro zusammen. Auf einer italienischen Facebook-Seite wurden mehr als 410.000 Euro gesammelt.

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Rackete war mit der «Sea-Watch 3» und 40 Migranten an Bord am Wochenende unerlaubt in den Hafen der italienischen Insel Lampedusa gefahren und wurde festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Die italienische Regierung sieht für das unerlaubte Einfahren bis zu 50.000 Euro Strafe vor. Die «Sea-Watch 3» wurde beschlagnahmt.

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Das Spendengeld sei einerseits für die Gerichtskosten von Rackete, erklärte Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer. Er fügte hinzu: «Wenn das Schiff beschlagnahmt bleibt, brauchen wir ein neues.»

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