Münster muss weiter Energie sparen
Der Krisenstab der Stadt hat am Mittwoch (17.08.) weitere Maßnahmen beschlossen, um den Energieverbrauch in der Verwaltung zu senken.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.08.2022 13:00
So wird die Stadtverwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr, vom 24.12.2022 bis einschließlich 01.01.2023, geschlossen bleiben. In einigen Servicebereichen wird es Notdienstangebote geben. Ziel dieser Maßnahme ist es, in der Zeit zwischen den Jahren die Beheizung möglichst kompletter städtischer Gebäude deutlich abzusenken.
Zudem wird umgehend in allen städtischen Gebäuden - soweit vorhanden - die dezentrale Warmwasseraufbereitung zum Händewaschen per Durchlauferhitzer, Boiler etc. eingestellt; ausgenommen sind die Kitas. Außerdem werden die städtischen Sporthallen in der Heizperiode nur noch mit maximal 17 Grad Celsius temperiert.
Diese zusätzlichen Maßnahmen sind angesichts der schwierigen Energieversorgungslage und der daraus folgenden Notwendigkeit der Energieeinsparung angemessen. Wir behalten uns Anpassungen und weitere Maßnahmen vor, um die von der Bundesregierung vorgegebenen Energiesparziele zur Abwendung einer akuten Energiekrise im kommenden Winter zu erreichen.
Der Krisenstab hat darüber hinaus festgelegt, die nächtlichen Ampelschaltungen im Stadtgebiet aus Gründen der verkehrlichen Sicherheit nicht zu reduzieren.
Ferner werden die städtischen Kitas grundsätzlich von Energiesparmaßnahmen ausgenommen.
Seit dem 3. August arbeitet der Krisenstab der Stadt Münster zum Gasmangel und dessen möglichen Auswirkungen. Das Gremium tagt wöchentlich. Aufgabe des Krisenstabs ist der bestmögliche Schutz der Bürger:innen in Münster vor den Folgen der Entwicklung auf den Energiemärkten, die unter dramatischen Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Erdgas leiden.
