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Müllproblem: Stadt und Polizei beraten über Maßnahmen
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Müllproblem: Stadt und Polizei beraten über Maßnahmen

Pizzakartons, Plastik und Glasscherben: Zweimal innerhalb einer Woche glich der Aasee einer Müllhalde. Stadt und Polizei wollen jetzt beraten, wie es weitergehen soll.

Veröffentlicht: Samstag, 05.06.2021 04:00

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Stadt und Polizei wollen in der kommenden Woche darüber beraten, wie sie der eskalierenden Lage am Aasee Herr werden können. Das bestätigte Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer auf Nachfrage von ANTENNE MÜNSTER. Aktuell werde darüber nachgedacht, Teilflächen am Aasee abzusperren. Auch ein Alkoholverbot bzw ein Alkoholverkaufsverbot würden geprüft. Konkrete Planungen gebe es aber nicht.

Ordnungsamt und Polizei haben nach den Vorfällen in dieser Woche auch für das Wochenende eine starke Präsenz insbesondere am Aasee angekündigt. Am Mittwochabend waren rund 100 Polizeibeamt:innen am Aasee im Einsatz.

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AWM: An Fronleichnam fast 5.000 Kilo Müll weggeräumt

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Nach dem erneuten Müllchaos vor Fronleichnam haben die Mitarbeiter:innen der Abfallwirtschaftsbetriebe – zum Teil zusammen mit hilfsbereiten Münsteraner:innen - alles weggeräumt. Nach Angaben der AWM kamen dabei am Aasee (2,5 Tonnen) und im Bereich Hafen/Kanal (2,2 Tonnen) insgesamt fast fünf Tonnen - also 5.000 Kilogramm - Müll zusammen. Allein am Aasee wurden 750 Kilo Glasscherben eingesammelt. Am letzten Mai-Wochenende (28.-30.05.) hatten die AMW insgesamt sieben Tonnen Müll zusammengetragen.

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Ensetzte Höreranrufe bei ANTENNE MÜNSTER

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Zahlreiche ANTENNE MÜNSTER-Hörerinnen und Hörer hatten am Fronleichnamsmorgen von erneut katastrophalen Zuständen am Aasee berichtet. So etwas habe sie noch nie gesehen, sagte etwa Hörerin Liesch. Die Wiesen seien mit Glasscherben übersät, für Familien mit Kindern sei ein Spaziergang am Feiertagsmorgen nicht denkbar gewesen:

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ANTENNE MÜNSTER-Hörerin: "Katastrophe am Aasee"
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