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Symbolbild Polizei
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Missbrauchsfall Münster: Franzose in Saarbrücken festgenommen

Im Missbrauchsfall Münster hat die Polizei im Saarland einen weiteren Tatverdächtigen identifiziert. Ein 62-jähriger Franzose wurde am Mittwoch (05.08.) in Saarbrücken nach einem Haftbefehl des Amtsgerichts Köln festgenommen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.08.2020 11:54

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Bei einer Hausdurchsuchung des Beschuldigten in Frankreich durch die französische Polizei stellten die Ermittler Datenmaterial sicher. Außerdem fand die Polizei eine geladene Schusswaffe und eine Drogenplantage.

Der Mann soll im Dezember 2018 in Pulheim nordwestlich von Köln ein Kind sexuell missbraucht haben. Das Kind soll ihm durch den Hauptbeschuldigten im Missbrauchsfall Münster bei einem Treffen übergeben worden sein.

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Der Fall Münster

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Der Fall des schweren sexuellen Missbrauchs mehrerer Kinder in Münster war Anfang Juni bekannt geworden. Der 27 Jahre alte Hauptverdächtige war wegen Kinderpornografiebesitzes zweifach vorbestraft. Insgesamt gibt es in dem Komplex damit jetzt 22 Verdächtige, von denen elf in Haft sind. Der Hauptverdächtige soll sich am zehnjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin vergangen und den Jungen an andere Männer vermittelt haben. In die Ermittlungen zu Münster ist auch die Ermittlungskommission Berg bei der Kölner Polizei im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall Bergisch Gladbach eingebunden. Überschneidungen bei den derzeit ausgewerteten Daten gibt es bislang laut Mitteilung aber nicht.

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