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Mehr Grundschüler in Münster
© Stadt Münster / Münsterview
Ein Beispiel für zahlreiche Neu- und Erweiterungsbauten an Münsters Schulen: Die Kreuzschule wird dreizügig und bekommt dafür ein weiteres Gebäude.
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Mehr Grundschüler in Münster

In Münster gibt es immer mehr Grundschulkinder. Münster bleibt somit eine junge, attraktive, wachsende Stadt, braucht aber Grundschulgebäude.

Veröffentlicht: Donnerstag, 24.11.2022 11:45

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In Münster steigt die Zahl der Grundschulkinder - im kommenden Sommer deutlich. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Stadt. Sie hat sie vorhin vorgestellt. Rund 2.900 Kinder kommen im nächsten Sommer in die Grundschule. Zum Vergleich: In diesem Sommer waren es knapp 150 Kinder weniger. Die Zahlen bestätigen einerseits den Trend, dass es wieder mehr Geburten gibt. Auf der anderen Seite bleibt Münster auch weiterhin für junge Familien beliebt, von denen immer mehr zu uns ins Stadtgebiet ziehen. Das bedeutet aber auch: Mehr Grundschulplätze sind nötig. In vielen Stadtteilen plant die Stadt deshalb längst entweder neue Grundschul-Bauten oder mehr Parallelklassen pro Jahrgang einzurichten - beispielsweise in Nienberge, Gievenbeck oder Sprakel.

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Stadt nimmt Kontakt zu Eltern auf

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Noch haben nicht alle Eltern ihre nun schulpflichtigen Kinder für das neue Schuljahr angemeldet. Zu ihnen baut die Stadt nun Kontakt auf, damit die endgültige Anzahl der neuen I-Dötzchen bald feststeht. Vom 7. bis 11. November haben die städtischen Grundschulen die Anmeldungen der künftigen Erstklässler angenommen. Bis zum Ende des Anmeldezeitraums wurden 2687 Mädchen und Jungen angemeldet. Insgesamt werden rund 2900 Kinder zum nächsten Schuljahr schulpflichtig. Hinzu kommt die Zahl der Kinder, die vorzeitig eingeschult werden sollen.

Noch sind nicht alle Kinder, die zum nächsten Schuljahr schulpflichtig werden, angemeldet. Mit den Eltern, die die Frist versäumt haben, nimmt das städtische Amt für Schule und Weiterbildung Kontakt auf und bittet sie, die Anmeldung kurzfristig nachzuholen. Entscheidungen über die Aufnahme der Kinder in den einzelnen Schulen werden im ersten Quartal 2023 getroffen, wenn gemeinsam mit der Unteren Schulaufsicht der Bezirksregierung festgelegt wird, wie viele Eingangsklassen an einer Schule gebildet werden dürfen. Dann steht auch fest, an welchen Schulen auf Grund zu hoher Anmeldezahlen ein Auswahlverfahren stattfinden muss. Die Kriterien dafür sind klar geregelt und den Familien mit dem Start des Anmeldeverfahrens mitgeteilt worden. Eltern werden dann von den jeweiligen Schulleitungen über gegebenenfalls notwendige Absagen informiert. Sie müssen dann ihr Kind an einer anderen Schule anmelden. Erst wenn alle Kinder einen Schulplatz sicher haben, können die Aufnahmezusagen an die Erziehungsberechtigten versandt werden.

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