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Masematte soll Kulturerbe werden
© Marion Lohoff-Börger
Außerdem gibt Marion Lohoff-Börger einen Überblick über die soziokulturellen Hintergründe der Sprache und macht deutlich, wie die Beschäftigung mit Masematte die Menschen auch für aktuelle Themen wie Antisemitismus oder Fremdenfeindlichkeit sensibilisiert.
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Masematte soll Kulturerbe werden

Die Autorin Marion Lohoff-Börger hat jetzt den notwendigen Antrag gestellt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.12.2021 14:30

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Münsters Geheimsprache Masematte ist weiter auf dem Weg zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland. Die Autorin Marion Lohoff-Börger hat jetzt den notwendigen Antrag gestellt. Dazu gehörten zwei Gutachten und der Nachweis, dass immer noch viele Münsteraner diese Sondersprache kennen und nutzen. Im April wissen wir dann, ob das Land NRW und die Kultusministerkonferenz in Berlin den Antrag anerkennen. Und dann hätte Masematte auch die Chance, in Paris zum Weltkulturerbe zu werden.

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Marion Lohoff-BörgerKulturerbe Masematte?
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Masematte hat bis zu 600 Wörter und wurde im 19. Jahrhundert vor allem von Viehhändlern, Handwerkern, kleinen Gaunern und Tagelöhnern als Geheimsprache genutzt. Unterstützt wurde Lohoff-Börger bei ihrem Antrag unter anderem von der Stadt Münster und dem Stadtheimatbund.

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