Landschaftsbilder von William Turner

Den Reisebildern des britischen Landschaftsmalers William Turner (1775-1851) widmet sich eine große Ausstellung in Münster. Das LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt 80 Gemälde und Aquarelle des Meisters des Lichts und der Farbe, als der er heute gilt.

© LWL/Meike Reiners

Die hochkarätigen Leihgaben aus der Tate in London werden ergänzt durch 30 Werke von Vorgängern und Zeitgenossen, etwa Werken von Caspar Wolf, Claude-Joseph Vernet und John Martin.

Die Schau mit dem Titel "Turner. Horror and Delight" folgt dabei der Entwicklung Turners vom schnell erfolgreichen Kunstschüler hin zum Landschaftsmaler, der sich große Freiheiten nahm und dafür auch angefeindet wurde, wie Kuratorin Judith Claus bei der Vorstellung der Schau erläuterte.

Gemälde, die wuchtige Naturgewalten, unwegsames Berggelände oder unbezwingbare Meeresstürme zeigen, stehen im Kontrast zu Ansichten von gefälligen italienischen Hügellandschaften oder einem im blauen Dunst versinkenden Bergsee. Die Ausstellung läuft bis zum 26. Januar.

v. l. n. r.: Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster und stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, Matthias Löb, LWL-Direktor, Dr. Judith Claus, Kuratorin LWL-Museum für Kunst und Kultur, Dr. Hermann Arnhold, Museumsdirektor, Dr. David Blayney Brown, Senior Curator of British Art 1790 - 1850 der Tate, Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin© LWL/Meike Reiners
v. l. n. r.: Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster und stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, Matthias Löb, LWL-Direktor, Dr. Judith Claus, Kuratorin LWL-Museum für Kunst und Kultur, Dr. Hermann Arnhold, Museumsdirektor, Dr. David Blayney Brown, Senior Curator of British Art 1790 - 1850 der Tate, Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin
© LWL/Meike Reiners

Das LWL-Museum in Münster geht davon aus, mit der Turner-Ausstellung so viele Besucher anzulocken, wie zuletzt mit der Eröffnungsschau 2014 rund um die britischen Künstler Francis Bacon und David Hockney. Damals kamen mehr als 80.000. Die letzte große Turner-Schau in Deutschland war 2011 in Hamburg.

ANTENNE MÜNSTER-Chefreporter Matthias Menne empfiehlt im Gespräch mit den Morgenmoderatoren Anja Brukner und Christoph Hausdorf einen Besuch der Ausstellung:


© ANTENNE MÜNSTER

Auch Museumsdirektor Hermann Arnhold schwärmt im ANTENNE MÜNSTER-Interview:

© ANTENNE MÜNSTER

Digitorial ®: Die digitale Tour mit Turner

Zum ersten Mal bietet das LWL-Museum für Kunst und Kultur zur Ausstellung ein Digitorial ® an. Die digitale Tour ermöglicht es, sich vor dem Besuch der Ausstellung auf das Thema vorzubereiten und multimedial indie Welt des Künstlers einzutauchen. Das Digitorial ® zu “Turner. Horror and Delight” ist in Kooperation mit Kunstmuseum Luzern entstanden. Entwickelt wurde es von maze pictures in Kooperation mit Städel Museum,Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt: www.turner2019.de.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Donnerstag 9 bis 18 Uhr

Freitag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr

am zweiten Freitag im Monat bis 24 Uhr

Öffentliche Rundgänge (60 Min)

Mittwoch 14 Uhr,

Donnerstag 16.30 Uhr,

Freitag 15 und 18 Uhr,

Samstag und Sonntag 11, 14, 16 und 18 Uhr

Eintrittspreise

Eintritt (inklusive Sammlung) 13 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, am zweiten Freitag im Monat frei ab 18 Uhr

Bilder aus der Turner-Ausstellung

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