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Kriminalität Polizei
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Kriminalität seit Beginn der Corona-Pandemie gesunken

Die Kriminalität in Münster ist seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Nach Zahlen der Polizei gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 17 Prozent zwischen Anfang März und Ende Juni. Überraschend ist vor allem der Rückgang von angezeigten Fällen zur häuslichen Gewalt.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.07.2020 03:45

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Rund 7.600 Straftaten hat es zwischen Anfang März und Ende Juni in unserer Stadt gegeben. Im Vorjahr waren es noch rund 9.100 Fälle. Vor allem Straftaten zum Nachteil älterer Menschen wie etwa der Enkeltrick haben deutlich abgenommen. 127 Delikte entsprechen hier einem Rückgang um gut 73 Prozent.

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Auch die Zahl der Taschendiebstähle hat sich erheblich reduziert. Sie sank um mehr als die Hälfte. Bei Raubüberfällen und Wohnungseinbrüchen weist die Polizei-Statistik jeweils eine Abnahme um über 30 Prozent aus.

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Weniger Fälle von häuslicher Gewalt

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Überraschend ist, dass es in den Monaten März bis Juni im Jahresvergleich auch ein Viertel weniger Fälle von häuslicher Gewalt gab. Mit Beginn der Pandemie hatten Experten bundesweit befürchtet, dass es während der Corona-Pandemie und des Lockdowns vermehrt zu häuslicher Gewalt kommt.

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Die Polizei Münster schließt nicht aus, dass es hier eine höhere Dunkelziffer geben könnte. Die Zahlen aus Münster spiegeln sich auch in den Gesamtzahlen für Nordrhein-Westfalen wieder: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fälle von häuslicher Gewalt in ganz NRW von rund 13.200 auf 10.400 Fällen gesunken.

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