
Keine Randale bei Preußen-Spiel
Das Drittliga-Spiel zwischen den Rivalen Preußen Münster und Rot-Weiss Essen ist ohne Krawalle zu Ende gegangen. Die Polizei ist zufrieden.
Veröffentlicht: Montag, 29.01.2024 05:30
Angesichts früherer Vorkommnisse waren die Polizei und die Bundespolizei Münster am Sonntag (28.01.) auf das Drittliga-Spiel zwischen Preußen Münster und Rot-Weiss Essen vorbereitet. Mit Großaufgeboten waren sie am Hauptbahnhof Münster (wo die Gästefans an- und abreisten), auf dem Weg zum Stadion und rund um das Preußenstadion im Einsatz. In einer ersten Bilanz sagt ein Sprecher der Polizei Münster auf ANTENNE MÜNSTER-Nachfrage, dass der Einsatz für die Polizisten ohne Zwischenfälle ablief.
Preußen Münster und Rot-Weiss Essen gelten als Rivalen, deren Fan-Gruppen sich feindlich gegenüberstehen. So waren bei früheren Begegnungen Aufeinandertreffen immer wieder eskaliert. Beispielsweise vor etwas mehr als zwei Jahren, als Essen-Fans nach Abpfiff im Stadion Absperrungen durchbrachen und in die Preußen-Fanblöcke eindrangen. Zudem randalierten sie damals rund um das Stadion.
Sportlich: Sieg gegen den Rivalen
Sportlich gab es einen Erfolg für Preußen Münster: Der SCP besiegt den Rivalen Rot-Weiss Essen mit 2:1 und klettert dadurch in die obere Hälfte der Tabelle. Das Team von Preußen-Trainer Sascha Hildmann geht vor 11.744 Zuschauern früh in Führung (1:0 durch Verteidiger Niko Koulis in der 3. Spielminute) - in einer sonst recht ereignisarmen ersten Halbzeit gelingt den Gästen noch vor der Pause der Ausgleich (34. Minute). In der 80. Minute schlägt dann die große Stunde des Einwechselspielers, Stürmers und Aufstiegshelden Gerrit Wegkamp, der den Ball zum 2:1-Endstand ins Essener Tor befördert. Für Team, Trainer und Fans ein großer und bedeutungsvoller Sieg, der im Anschluss entsprechend gefeiert wurde.