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Kaum Handelsbeziehungen zu Russland

Wie geht es weiter mit den Russland-Geschäften von Firmen aus Münster? Einige Betriebe in unserer Stadt arbeiten zwar mit Russland oder mit russischen Unternehmen zusammen. Die meisten seien davon aber nicht abhängig, sagt die Industrie- und Handelskammer in Münster.

Veröffentlicht: Dienstag, 01.03.2022 06:14

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Insgesamt gebe es im gesamten Münsterland rund 300 Firmen, die Russland-Geschäfte betreiben, sagt Gerhard Laudwein von der Industrie- und Handelskammer hier in Münster im ANTENNE MÜNSTER-Interview. Er ist IHK-Experte für internationale Geschäfte. Betroffen seien vor allem Baumaschinenteile-, Düngemittel- und Halbleitertechnologie-Hersteller, sagt Laudwein.

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Moralische Fragen bei Unternehmen

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Einige Firmen hier bei uns würden darüber nachdenken, ihre Geschäfte in Russland einzufrieren. Die Industrie- und Handelskammer berät die Firmen dabei, auf die Verträge zu achten: Deutschland sei ein Rechtsstaat, in dem diese Verträge zu erfüllen seien, sagt Laudwein. Gebrochen werden sollten die Verträge nicht. Die Sanktionen, die die Europäische Union jetzt festlegt, könnten Firmen einen Fahrplan liefern, wie sie sich verhalten sollten. 

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Es werde bestimmte Warenkreise geben - Halbleitertechnologien, hochsensible Produkte - die wegen der Sanktionen nicht mehr nach Russland ausführen dürften, weil man die dortigen Industrien schwächen will. Auch - wenige - Unternehmen bei uns in der Stadt seien davon betroffen, die elektrotechnische Materialien oder Automatisierungstechnik liefern. Die müssten natürlich besonders vorsichtig sein, sagt Laudwein.

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Kaum Handelsbeziehungen zu Russland
© IHK Nord Westfalen
Gerhard Laudwein von der IHK in Münster ist Experte für internationale Geschäfte.
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