Katholische Frauen wollen "Wunder von Fulda"

Mehr Einfluss und Gleichberechtigung in der katholischen Kirche - das fordert der Diozösanverband Münster der Katholischen Deutschen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) aus Anlass der deutschen Bischofsfkonferenz. Von Montag (23.09.) bis Donnerstag wollen die Bischöfe in Fulda auch über die Rolle der Frauen in der Kirche sprechen.

© ANTENNE MÜNSTER

Münsters kfd-Diözesanverband hat dazu eine satirische Zeitung herausgebracht: "Das Wunder von Fulda" - so heißt die Zeitungsbeilage, die am Montag in über 50.000 Exemplaren erschienen ist. Das Blatt soll auch bei der Bischofskonferenz in Fulda verteilt werden. Auf humorvolle Art machen die Frauen ihre Hoffnung auf einen Abschied von der männergeprägten Kirche deutlich. Sie fordern eine Frauenquote für Leitungspositionen in der Kirche. Und sie wollen auch Frauen im Priesteramt. "Die Zeit ist reif für Veränderung - und Wunder gibt es immer wieder", sagt Judith Everding, die Vorsitzende des kfd Diözesanverbandes. Im ANTENNE MÜNSTER-Interview setzt sie auf Gesprächsbereitschaft der Bischöfe in Fulda:

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Weitere Proteste geplant

Gemeinsam mit der Initiative "Maria 2.0" will der kfd-Diözesanverband auch in Münster seine Proteste gegen die von Männern dominierte Kirche forzsetzen. Am 5. Oktober um 19 Uhr soll es vor der Lambertikirche eine Mahnwache geben. Auch rund um die Kreuzkirche sind Anfang Oktober Aktionen geplant.

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