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Karneval darf in Kneipen unter Auflagen stattfinden
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Karneval darf in Kneipen unter Auflagen stattfinden

Mit einer Allgemeinverfügung wird Münster regeln, was zum Karneval in unserer Stadt erlaubt sein wird und was nicht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.02.2022 15:59

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Die Stadt Münster arbeitet an stadtweiten Regelung für Karnevalsveranstaltungen. Im Mittelpunkt der geplanten Allgemeinverfügung stehen dabei Hygienekonzepte der Veranstalter sowie Zugangskontrollen mit Impf- und Testnachweisen. Das Tanzverbot wird weiter bestehen bleiben, Karnevalsumzüge sind verboten. Nachdem im vergangenen Jahr in ganz NRW Karnevalsveranstaltungen verboten waren, will die Stadt für mögliche Angebote in Innenräumen (also Gaststätten und Kneipen) eine 2G-plus-Regel mit tagesaktuellem Negativtest. Das gilt auch für geboosterte Personen. Die Gastronomiebetriebe müssen zudem strenge Hygienekonzepte vorlegen und Einlasskontrollen vornehmen.

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Der Krisenstabsleiter bleibt skeptisch

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"Trotz grundsätzlicher Bedenken in Sachen Karneval, die ich angesichts der aktuellen Omikronwelle ganz klar habe, müssen wir den vom Land NRW vorgegebenen Rechtsrahmen anwenden. Es werden demnach auch in Münster Karnevalsveranstaltungen insbesondere in Gaststätten möglich werden, allerdings muss dabei der Gesundheitsschutz der Menschen natürlich bestmöglich gewährleistet werden", kündigte Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer an. "Immunisierte Gäste müssen daher zusätzlich einen tagesaktuellen Testnachweis vorlegen. Ob noch weitere Anforderungen hinzukommen, klären wir in den nächsten Tagen. Jedenfalls bringt uns ein Klein-Klein mit sogenannten Brauchtumszonen in einzelnen Straßen oder Vierteln nicht weiter. Der Karneval wird voraussichtlich in Gaststätten im gesamten Stadtgebiet Angebote finden, sodass auch nur eine stadtweite Vorgehensweise überzeugt."

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Erste Gespräche sind gelaufen

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Die städtischen Vorgaben werden Gegenstand einer Allgemeinverfügung werden, die auf die bekannten Karnevalstage befristeten sein und die in der kommenden Woche abgestimmt und veröffentlicht werden wird. Gespräche mit Vertretern der Gastronomie wie auch des organisierten Karnevals laufen bereits, erklärt Ordnungsamtsleiter Norbert Vechtel, "unser geplantes Vorgehen trifft bislang auf grundsätzliche Zustimmung".

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