
Jugend forscht-Sieger:innen
Zum ersten Mal fanden die Regionalwettbewerbe an der FH Münster statt - auf dem Technologie-Campus in Steinfurt. Die Sieger:innen wurden gekürt.
Veröffentlicht: Freitag, 23.02.2024 16:25
Ein selbstgeschriebenes Programm hilft dabei, Flöte-spielen zu lernen oder ein glamifizierter Mülleimer belohnt Müllsammeln: Über 200 Schüler:innen präsentierten über 100 Projekte. Beim Regional-Wettbewerb Jugend forscht waren in diesem Jahr wieder zahlreiche Schüler:innen aus Münster erfolgreich. Sie haben die Jury mit ihren Projekten überzeugt und werden Münster nun beim Landeswettbewerb in Düsseldorf vertreten. In Fächern wie Chemie, Arbeitswelt oder Biologie bekamen sie dafür erste Plätze.
Zahlreiche Schüler:innen aus Münster holten erste Plätze
Der Bestimmung der differentiellen Rotation der Sonne anhand von Sonnenflecken widmete sich Jonas Moritz Wewel, der das Gymnasium Paulinum in Münster besucht. In der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften erhielt er dafür den ersten Platz. Leonhard Ruckert, Nico Altenhövel und Julius Fuhrmann sowie Jakob Gehlen, Luzia Marie Lys Henneke und Julian Bergeret Busse vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster erhielten jeweils den ersten Platz in der Kategorie Arbeitswelt für ihre Projekte Virtual Office und LitterBit – gamifizierter Mülleimer zur Verhinderung der Vermüllung öffentlicher Plätze. Malte Cox, Leo Roer und Beeke Drechsler vom Städtischen Wilhelm-Hittorf-Gymnasium in Münster belegten den ersten Platz in der Kategorie Biologie – sie widmeten sich in ihrer Arbeit plastikfressenden Mikroorganismen. Imme Westermann und Katinka Bolwin vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Münster untersuchten Klebstoff-Alternativen auf Basis von Lignin. Dafür erhielten sie die Erstplatzierung in der Kategorie Chemie. Ob eine Magnetschwebebahn mithilfe von rotierenden Halbach-Arrays möglich ist, fragten sich Felix Freddy Weihermann und Jonas Umpfenbach vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster – und belegten mit ihrem Projekt einen von zwei ersten Plätzen in der Kategorie Physik. Der weitere erste Platz ging an Benjamin Heusler für das Einfangen von Positronen im 1-Tesla Magnetfeld von AEgIS, das er beim CERN in Genf durchführte.
Landeswettbewerb in Düsseldorf steht als nächstes an
Für die Erstplatzierten geht es Ende März in der nächsten Runde beim Landeswettbewerb in Düsseldorf weiter – wer dort gewinnt, nimmt im Anschluss beim Bundeswettbewerb von Jugend forscht teil. Hochschulmarketingleiter Holger Dietrich, der den Wettbewerb seitens der FH Münster mit seinem Team organisierte, sagt:
Es ist erstaunlich, was die Schülerinnen und Schüler alles auf die Beine gestellt und so selbstsicher beim Wettbewerb präsentiert haben.
Die Hochschule hat die Organisation des Wettbewerbs von der IHK Nord Westfalen übernommen. Wettbewerbsleiter Berthold Sommer:
Ein solcher Wettbewerb gibt den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen, und zeigt, wie spannend diese Fächer sind. Wir beobachten, dass die meisten Leute, die bei Jugend forscht dabei sind, nachher auch weiter im naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten.