Ins neue Schuljahr mit Masken und Abstand

Nach sechseinhalb Wochen Sommerferien sind am Mittwoch (12.08.) in Münster 51.513 Schüler zurück in die Schule gekommen.

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Der Unterricht startete unter besonderen Corona-Hygienebedingungen. In allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen gilt jetzt auch im Unterricht eine Maskenpflicht. Lediglich die Grundschüler müssen im Unterricht keine Maske tragen, sondern nur auf dem Schulgelände.

Eine Linie auf dem Pausenhof sowie getrennte Fahrradabstellplätze sollen mit dafür sorgen, dass die Jahrgangsstufen möglichst unter sich bleiben. Für die Fünftklässler und ihre Eltern gab es gleich drei Einführungsgottesdienste hintereinander mit jeweils nur zwei Klassen.

Unser Chefreporter Matthias Menne war während der ANTENNE MÜNSTER-Morningshow beim Schulstart an der Mathilde-Anneke-Gesamtschule dabei. Von dort berichtete er den Morgenmoderatoren Miriam Gerding und Gerrit Nissen - und fragte die Schülerinnen und Schüler, wie sie dem ersten Tag entgegenblicken:

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Schulstart mit Maske und Abstand

Birgit Wenninghoff, die Leiterin der Mathilde-Anneke-Gesamtschule in Münster, hat alle notwendigen Vorbereitungen getroffen und ist froh, dass es wieder losgeht:

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Besondere Herausforderungen

 "Das sind schon besondere Herausforderungen, auf die wir uns da vorbereitet haben", sagt auch Tobias Franke, der Schulleiter des Gymnasiums Paulinum:

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Für die rund 2.500 Erstklässler geht es erst am Donnerstag (13.08.) los. Zur Einschulung startet auch die ANTENNE MÜNSTER-Aktion für den sicheren Schulweg "Münster sieht Gelb".

Ministerium empfiehlt "Maskenpausen" und Lüften

Zum Schulstart unter Corona- und Hitze-Bedingungen in Nordrhein-Westfalen hat das Schulministerium die Schulen aufgefordert, "Maskenpausen" zu gewähren. Wie den Schülern ermöglicht werde, den Mund-Nasen-Schutz zeitweise abzunehmen, hänge von den Bedingungen und der Kreativität der jeweiligen Schule ab, sagte Schulstaatssekretär Mathias Richter am Dienstag (11.08.) in Düsseldorf. Bußgelder bei Verstößen gegen die Maskenpflicht, so wie sie in Bussen oder Bahnen drohen, gebe es in Schulen nicht. Die Schulleitungen könnten aber "erzieherische Maßnahmen" bei Schülern ergreifen, die sich bewusst oder sogar provokativ nicht an die Vorgaben des Infektionsschutzes hielten. "Letztlich kann es dazu führen, dass es nach Hause geht", so Richter.

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) verwies auch darauf, dass die Unterrichtsräume gelüftet werden müssten. Wenn Räume nicht gelüftet werden könnten, dürften sie nicht für den Unterricht genutzt werden.

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