Anzeige
Historische Gebäude beschmiert
© Polizei Münster
Teilen: mail

Historische Gebäude beschmiert

Erneut sind mehrere historische Gebäude mit roter Farbe beschmiert worden. Die Stadt prüft nun am Rathaus den Einsatz einer Video-Überwachung.

Veröffentlicht: Dienstag, 22.10.2024 14:00

Anzeige

Am frühen Dienstagmorgen (22.10., ab 2:48 Uhr) sind mehrere historische Gebäude in Münster mit roter Farbe und unter anderem dem Schriftzug "Gaza" beschmiert worden. Allerdings hat es bislang ein solches Ausmaß nicht gegeben. Neben dem historischen Rathaus wurden das LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Dom und das AStA-Gebäude am Schloss beschmiert. Da ein politisch-motivierter Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt der Staatsschutz. Die Polizei bittet Zeug:innen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 0251/275-0 zu melden.

Anzeige
Rote Farbe an der Wand des Historischen Rathauses in Münster.

Am Rathaus gab es zum wiederholten Male Schmierereien.

© Polizei Münster

Historische Gebäude beschmiert

© Polizei Münster

Historische Gebäude beschmiert

© Polizei Münster

Der Schriftzug "Gaza" auf der Wand des LWL-Museums in Münster.

Dieses Mal traf es auch das LWL Museum für Kunst und Kultur.

© Polizei Münster

Rote Farbe neben der Eingangstür des Doms in Münster

Auch die Pforte des Doms wurde beschmiert.

© Polizei Münster

Historische Gebäude beschmiert

Auch der Eingang des AStA-Gebäudes am Schlossplatz wurde mit roter Farbe beschmiert.

© Polizei Münster

Rote Farbe an der Wand des Historischen Rathauses in Münster.Historische Gebäude beschmiertHistorische Gebäude beschmiertDer Schriftzug "Gaza" auf der Wand des LWL-Museums in Münster.Rote Farbe neben der Eingangstür des Doms in MünsterHistorische Gebäude beschmiert
Anzeige

Stadt prüft Videoüberwachung

Anzeige

Oberbürgermeister Markus Lewe verurteilt die Tat: "Das Historische Rathaus von Münster ist als einer der wichtigsten Schauplätze für Friedensverhandlungen Teil der europäischen Geschichte. Wer dieses Bauwerk beschädigt und dafür politische Gründe vorgibt, kann nicht für wirklichen Frieden stehen."

Anzeige

Bereits bei der ersten Beschädigung vor wenigen Tagen hatte die Stadt Münster Anzeige erstattet. Auch der erneute Vorfall wird von der Polizei begleitet. Aufgrund der offenbar politisch motivierten Urheberschaft hat der Staatsschutz, wenn er sich in die Ermittlungen einschaltet, zusätzliche Möglichkeiten für eigene Ermittlungen. Zudem prüft die Stadt nun den Einsatz einer Video-Überwachung des Historischen Rathauses. Dazu werden unterschiedliche technische und juristische Expertisen eingeholt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige