
Hacker hatten Zugriff auf Daten der Fachhochschule
Studierende und Beschäftigte der Fachhochschule Münster sind doch Opfer vom Daten-Klau durch einen Cyberangriff geworden. Die zuständige Staatsanwaltschaft ermittelt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.06.2022 04:30
Jetzt also doch: Beim Cyberangriff auf die Fachhochschule Münster sollen unbekannte Hacker an die Daten von Studierenden und Beschäftigten gelangt sein. Das berichten die "Westfälischen Nachrichten": Die zuständige Staatsanwaltschaft Köln, in die auch die Zentrale für Internet-Kriminalität (Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime [ZAC]) integriert ist, ist an dem Fall dran. Ein Erpresserschreiben soll es nicht gegeben haben. Daten der Fachhochschule sollen darüber hinaus auch nicht gelöscht oder verschlüsselt worden sein.
Folgen für FH-Studierende und -Beschäftigte?
Die Fachhochschule hat bestätigt, dass die Angreifer Zugriff auf die Benutzerkonten von Studierenden und Beschäftigten hatten. Wie viele Benutzerkonten betroffen sind, dazu äußerte sie sich nicht. Der Grund sind die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Unklar bleibt, woher der Cyberangriff kam: Handelten die Hacker vom Ausland aus oder sogar innerhalb der Fachhochschule?
Die Fachhochschule hat - um weiteren Schaden zu vermeiden - sein Netz vorerst weiter vom Internet abgekoppelt. Die Präsenz-Prüfungen finden wie geplant statt, Online-Prüfungen hat die FH größtenteils auf Präsenz-Prüfungen umgestellt.