Grundschulen: So funktioniert das rollierende System

Ab Montag kehren alle Grundschüler und Schüler von weiterführenden Schulen rollierend tageweise in die Schulen zurück. Wie das funktioniert, erklärt uns Schuldezernent Thomas Paal.

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Im Interview mit ANTENNE MÜNSTER-Morgenmoderator Christoph Hausdorf sagt Paal: "Das Ziel des Landes ist es, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler bis zu den Sommerferien die Schule mal wieder von innen gesehen haben. Seit Donnerstag (07.05.) sind die Viertklässler bereits zurück in der Grundschule.

Kleine Lerngruppen in verschiedenen Räumen

Einzelne Jahrgänge sollen in einem rollierendem System an einem Tag in die Schule kommen. Dort werden die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Lerngruppen und diese in verschiedene Räume aufgeteilt. Am nächsten Tag darf dann ein anderer Jahrgang zur Schule kommen. Grund für den abwechselnden Unterricht sind "schlichtweg zu wenige Lehrkräfte und zu wenige Räume", sagt Paal.

Homeschooling bleibt

Dass Schülerinnen und Schüler weiter von zu Hause unterrichtet werden müssen, wird sich in Zukunft wohl erstmal nicht ändern. Paal befürchtet, dass sich dieser Zustand sogar nach den Sommerferien fortsetzen muss. "Bei diesen paar Tagen, die letztlich in den Schulen übrig bleiben, wird es ohne Homeschooling nicht gehen." Alle Beteiligten müssten sich erstmal an eine ganz andere Schulzeit gewöhnen müssen, sagt Paal.

Das ganze Interview mit Stadtdirektor und Schuldezernent Thomas Paal zum Nachhören:

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