
Großdemo Fridays for Future in den Osterferien
Böse Zungen behaupten, dass die Schüler nur die Schule schwänzen wollen. Aber die Fridays for Future-Demos sind auch in den Osterferien weitergegangen. Die Schüler haben verstanden, worum es geht, sagt Mitorganisator Nils Henning.
Veröffentlicht: Freitag, 26.04.2019 12:00
Wie jeden Freitag sind auch am 26.04. wieder junge Klimademonstranten auf die Straße gegangen. Die Polizei und die Veranstalter sprachen von 1.000 Demonstranten - weniger als erwartet. Aber sie haben ein Zeichen gegen die Kritiker gesetzt, die behauptet hatten, dass die Schüler bloß ihren Unterricht ausfallen lassen wollen. Mit-Organisator der Demos ist Münster ist Nils Henning. Er geht in die 11. Klasse der Hildegardisschule und macht gerade sein Abitur. Seine Lehrer sehen die Demos eher entspannt, erzählt er im ANTENNE MÜNSTER-Interview. Er zeigt sich zuversichtlich, dass auch heute wieder viele zum Demonstrieren kommen.
"Wenn man mit den Leuten redet, die sind nicht da um zu schwänzen, die haben verstanden, worum es geht."
Die Demonstranten haben schon viel erreicht
Ob Klimakabinett, Klimaschutzgesetz, oder Gespräche mit Politikern - die jungen Demonstranten haben einiges erreicht. Ziel sei es, die globale Klimaerhitzung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen, so die Organisatoren.
"Wir haben den Klimawandel wieder in die Köpfe von den Leuten geholt und zum Thema Nummer 1 gemacht. Das ist das wichtigste für den Anfang."
Wie gewohnt ging es um 10 Uhr vor dem Rathaus los. Es waren ausdrücklich Menschen jedes Alters eingeladen. Das ganze Interview mit Nils gibt es noch mal hier zum Nachhören:
1.000 Teilnehmer sind gekommen, trotz Osterferien und Regenwetter
Nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch einige ältere Menschen waren bei der Demo durch die Stadt dabei. Die Demonstranten sind vom Rathaus zum Schlossplatz gezogen. Von dort ging es wieder zurück durch die Stadt. Mit Sprechchören und Plakaten forderten die Teilnehmer der Demo unter anderem einen schnelleren Kohleausstieg. Auch dadurch soll die globale Klimaerhitzung auf maximal 1,5 Grad begrenzt werden. Mit der Demo soll wieder ein Signal an die verantwortlichen Politiker gesendet werden, endlich zu handeln.
ANTENNE MÜNSTER-Reporter Jonas Menke hat von der "Fridays for Future"-Demo berichtet:



















