
Giro bis 2030 gesichert
Pünktlich zum 20. Jubiläumsjahr gibt es gute Nachrichten für alle Radsportfans. Die Stadt Münster, die vier Kreise des Münsterlandes sowie die Sparkassen der Region verlängern ihr gemeinsames Engagement für den Sparkassen Münsterland Giro bis ins Jahr 2030.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.04.2026 04:12
Der Sparkassen Münsterland Giro ist längst mehr als ein Radrennen. Er ist ein Aushängeschild für die gesamte Region. Mit seinem festen Termin am 3. Oktober hat sich der Giro zum Leezen-Feiertag in Münster und im Münsterland entwickelt.
"Der Sparkassen Münsterland Giro steht wie kaum eine andere Veranstaltung für die Identität und die Lebensfreude unserer Region. Mit der Verlängerung bis 2030 setzen alle Partner ein starkes gemeinsames Zeichen für diesen münsterländischen Leuchtturm, der in jedem Jahr ein sportliches Highlight ist und so viele Menschen auf die Leeze bringt", sagt Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, stellvertretend für die Landräte der beteiligten Kreise des Münsterlandes.
In den vergangenen 20 Jahren ist der Giro zu einem der größten Radsport-Events Deutschlands gewachsen. Neben internationalen Top-Profis zieht das Rennen tausende ambitionierte Hobbyfahrer:innen sowie zahlreiche Kinder an. Entlang der Strecke wird der 3. Oktober Jahr für Jahr zu einem Festtag in den Städten und Gemeinden.
"Der Sparkassen Münsterland Giro verbindet Spitzen- und Breitensport auf einzigartige Weise. Er begeistert Menschen aller Generationen und bringt die Region zusammen. Dieses Engagement langfristig fortzusetzen, ist für uns ein echtes Herzensprojekt und deshalb stehen alle münsterländischen Sparkassen zusammen, um ihn für weitere vier Jahre zu ermöglichen", so Dr. Annegret Saxe, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Münsterland Ost, stellvertretend für die Sparkassen im Münsterland.
Jubiläumsgiro führt von Borken nach Münster
Sechs Monate vor der Jubiläumsausgabe steht die Strecke des Sparkassen Münsterland Giro 2026 fest. Erstmals wird Borken als Kreisstadt Startort des Rennens sein. Von dort führt die 205 Kilometer lange Strecke durch die Kreise Borken und Coesfeld bis ins Ziel nach Münster - ein Profil, das echtes Klassiker-Feeling verspricht.
Nach dem Start in Borken führt die Strecke zunächst in Richtung Norden. Bereits nach zwölf Kilometern beginnt bei Weseke die erste Schleife des Tages. Über Südlohn, Stadtlohn, Gescher und Ramsdorf absolvieren die Profis eine rund 37 Kilometer lange Runde, die anderthalb Mal gefahren wird, bevor es weiter nach Coesfeld geht.
Dort beginnt der anspruchsvollste Teil der Strecke: die Baumberge. Auf rund 65 welligen Kilometern mit mehreren kurzen, steilen Anstiegen wird den Profis zum Saisonfinale alles abverlangt. Die Runden über Coesfeld, Rorup und Darup prägen die Jubiläumsausgabe. Nach den Baumbergen folgen die letzten 50 Kilometer. Über Billerbeck und Darfeld führt die Strecke Richtung Münster, wo traditionell die Zielrunde durch die Innenstadt entscheidet. Der Zieleinlauf vor dem Schloss bildet auch im Jubiläumsjahr den stimmungsvollen Höhepunkt.
"Diese Strecke vereint alles, was den Radsport ausmacht: Tempo und anspruchsvolle Passagen. Besonders die Baumberge werden das Rennen entscheidend mitbestimmen und für ein spannendes Finale sorgen. Es wird eine attraktive Ausgabe - passend zum 20. Geburtstag", sagt Rainer Bergmann, Gesamtleiter des Sparkassen Münsterland Giro.
Neuer Rekord: LeezenCup steuert auf Bestmarke zu
Auch beim LeezenCup - dem Giro zum Selberfahren - zeichnet sich ein neuer Teilnehmerrekord ab. Bereits jetzt ist die Marke von 7.500 Starter:innen aus dem Vorjahr in Sichtweite - und das ein halbes Jahr vor dem Event. Wer am 3. Oktober selbst aufs Rad steigen möchte, sollte sich frühzeitig einen der letzten Startplätze auf muensterland-giro.de sichern.
Drei attraktive Strecken bieten für jedes Leistungsniveau das passende Erlebnis: Rennrad-Einsteiger:innen fahren 65 Kilometer beim Cup der Sparkasse Münsterland Ost. Der Cup der Provinzial Versicherung führt über 95 Kilometer und bietet eine sportliche Steigerung. Die 125 Kilometer des LBS-Cups zeigen das Münsterland von seiner ambitioniertesten Seite.
