Gastronomen in Sorge vor der kalten Jahreszeit

Die Tage werden kürzer und es wird schon bald deutlich kälter - da wird es in Coronazeiten auch für Münsters Wirte schwieriger.

© ANTENNE MÜNSTER

"Wie kommen wir durch den Corona-Winter?" Darüber haben am Mittwoch (23.09.) etwa 50 Gastronomen mit Vertretern vom Ordnungsamt und Münster Marketing beraten. Eingeladen hatte Münsters Hotel- und Gaststättenverband DeHoGa. Dessen Geschäftsführerin Renate Dölling bringt die Sorgen auf den Punkt:

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Bei dem Treffen gab es noch keine konkreten Beschlüsse, es ging zunächst mal um einen Gedankenaustausch. Geschäftsmodelle für den Corona-Winter wären z.B. Plexiglaswände in den Innenräumen der Gaststätten, damit man dort im Winter wieder mehr Tische aufstellen kann. Dann müssten die Abstände vielleicht nicht mehr ganz so groß sein.

Marcus Geßler, stellvertretender Dehoga-Vorsitzender und Inhaber des Enchilada sowie gut einer Handvoll weiterer gastronomischer Angebote in Münster befürchtet, dass viele seiner Kollegen spätestens im Frühjahr die Segel streichen müssen, wenn Stadt und Staat nicht weitere Hilfen anbieten:

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So ging es auch um finanzielle Unterstützung. Die Stadt könnte vielleicht auch im nächsten Jahr nochmal auf die Gebühren für die Außengastronomie verzichten. Bisher gilt nur für 2020. Die Stadtverwaltung will sich in der kommenden Woche zu möglichen Hilfen für die Wirt äußern. Bis dahin soll jetzt eine kleine Arbeitsgruppe mit Gastronomen und Vertretern der Stadt konkrete Schritte vorschlagen, mit denen die Wirte durch den Winter kommen.

Am gestrigen Nachmittag (23.09.) haben rund 50 Wirte mit Vertretern der Stadt gesprochen. Mit dabei war auch unser ANTENNE MÜNSTER-Chefreporter Matthias Menne. Er hat die aktuelle Lage, die Bedenken und die Ideen der Betroffenen im Gespräch mit unseren Morgenmoderatoren Anja Brukner und Christoph Hausdorf zusammengefasst:

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