
Friedliches G7-Treffen in Münster
Es war ein friedliches G7-Außenministertreffen in Münster - ganz passend zur Stadt des Westfälischen Friedens. Es gab Einschränkungen, die hielten sich aber in Grenzen.
Veröffentlicht: Freitag, 04.11.2022 18:45
So ruhig und zeitweise fast still war es wohl selten, wenn sich so wichtige hochrangige Politiker:innen in einer Stadt getroffen haben. ANTENNE MÜNSTER-Chefredakteur Stefan Nottmeier zieht im Gespräch mit Nachmittagsmoderatorin Lena Zils Bilanz:
Wie viele Straßen dann doch gesperrt waren, habe sie morgens beim Joggen gesehen, sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock am Freitagabend (04.11.) in ihrem Abschluss-Statement im LWL-Museum. Und bedankte sich bei Polizei, Rettungskräften und Helfern. Für die Münsteranerinnen und Münsteraner war das G7-Treffen zweifellos mit Einschränkungen verbunden, aber weit weniger, als befürchtet. Die Demos waren kleiner und leiser als erwartet, auch die Verkehrsbehinderungen hielten sich – bis auf wenige Ausnahmen - in Grenzen. Und die Münsteraner selbst blieben an beiden Tagen überwiegend der Innenstadt fern.
Autokolonnen und Polizeipräsenz
In Erinnerung bleiben den Münsteraner:innen vor allem die langen Autokolonnen bleiben, in denen die Staatsgäste immer wieder mit Polizei-Eskorte durch die Stadt gefahren wurden. Und die zahlreichen Polizei-Bullis und -Autos, die nahezu an jeder Kreuzung postiert waren.
Blinken verlässt als letzter die Stadt
Am Freitagabend gegen 18.45 Uhr fuhr die letzte Autokolonne - die von US-Außenminister Blinken - am LWL-Museum ab Richtung Flughafen Münster-Osnabrück. Von dort flogen die Regierungsmaschinen ihre Außenminister:innen und deren Delegationen zurück in ihre Heimatländer.


