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Friedenspreis für NATO
© Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe
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Friedenspreis für NATO

Die NATO ist am späten Donnerstagnachmittag mit dem Internationalen Preis des Westfälischen Friedens ausgezeichnet worden. Rund um das Rathaus protestierten mehrere hundert Menschen gegen die Preisverleihung.

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NATO-Generalsekretär Mark Rutte nahm den Preis stellvertretend für das Bündnis entgegen. Die Laudatio hielt Bundeskanzler Friedrich Merz. Im ANTENNE MÜNSTER-Interview zeigte sich Rutte berührt:

Das ist großartig und eine Ehre, diesen Preis zu bekommen. Die Nato ist ein Verteidigungsbündnis, dass den Frieden für eine Billion Menschen langfristig schützen will.

Und er habe Verständnis für den Protest. Es sei gut, so Rutte, dass wir in einer Demokratie leben, in der Menschen protestieren dürfen. Das Preisgeld für NATO - 50.000 Euro - kommt einer gemeinnützigen Organisation in der Ukraine zugute.

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Friedenspreis für NATO
© ANTENNE MÜNSTER
"Kein Friedenspreis an die NATO": Proteste auf dem Domplatz.
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Der Jugendpreis - ebenfalls mit 50.000 Euro dotiert, ging an die Jugendstiftung "socioMovens" für ihr Engagement zur Begegnung, sozialen Verantwortung und den europäischen Zusammenhalt. Jugendliche aus Mittel- und Osteuropa treffen sich hier für gemeinsame Projekte.

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Der Jugendpreis geht an SocioMovens.
© ANTENNE MÜNSTER
Die Übergabe des Jugendpreises an SocioMovens mit Laudator Kardinal Michael Czerny und dem Vorsitzenden der Wirtschaftlichen Gesellschaft, Rainhard Zinkann.
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