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Friedenslicht zur Ukraine-Krise
© Stadt Münster
Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe
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Friedenslicht zur Ukraine-Krise

Die Städte Münster und Osnabrück setzen angesichts der bedrohlichen Lage in der Ost-Ukraine ein gemeinsames Friedenszeichen. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter haben im Friedensaal des Rathauses ein Friedenslicht entzündet.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.02.2022 13:12

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Mit dem Licht erinnern die Städte des Westfälischen Friedens an das Ende des dreißigjährigen Krieges und die Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück.

"Erneut stehen wir in Europa vor einem Konflikt, in dem die Verständigung schwierig und die Positionen unüberwindbar scheinen", sagte Oberbürgermeister Lewe bei dem Treffen im Friedenssaal. "Die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden rufen uns immer wieder die entscheidende Bedeutung der Diplomatie ins Gedächtnis und mahnen uns, dass der Dialog nicht abreißen darf." 
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"Der Frieden ist das beste aller Dinge"

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Der Leitspruch des Westfälischen Friedens lautete "Pax optima rerum – der Frieden ist das beste aller Dinge". Die Verhandlungen fanden allerdings unter katastrophalen Bedingungen statt: Die Standpunkte der Konfliktparteien waren verhärtet und die Kriegshandlungen wurden während der fünf Jahre andauernden Verhandlungen stetig weitergeführt. Der Friedenskongress drohte mehrere Male zu scheitern und es schien aussichtslos, eine gemeinsame Lösung der Konflikte zu finden.


Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter sagte: "Als Träger des Europäischen Kulturerbe-Siegels fühlen sich Osnabrück und Münster Europa und dem Frieden auf unserem Kontinent in besonderer Weise verpflichtet. Als Stätten des Westfälischen Friedens möchten wir an die gemeinsame Geschichte und an die Werte Europas erinnern und ein Signal für den Frieden senden."
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