
Friedenskonferenz: Klitschko kommt nach Münster
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, kommt nach Münster. Am 15. September wird Klitschko an der ersten Westfälischen Friedenskonferenz im Historischen Rathaus teilnehmen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 16.08.2023 08:30
In Münster wurde schon einmal ein langer Krieg – nämlich der 30-jährige Krieg – beendet. Das war im Jahr 1648, genau 375 Jahre ist das her. Jetzt soll es aus Münster wieder ein "Signal für den Frieden" geben. Das ist der letzte Tagungsordnungspunkt der Westfälischen Friedenskonferenz von Münster am 15. September 2023. Dazu eingeladen hat die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe, die auch alle zwei Jahre den "Internationalen Preis des Westfälischen Friedens" vergibt. Geschäftsführer Andre Vielstädte zufolge soll die Westfälische Friedenskonferenz nach Möglichkeit künftig einmal im Jahr stattfinden.
Hochkarätige Teilnehmer in Münster
Neben Klitschko werden weitere hochkarätige Teilnehmer der Friedenskonferenz in unserer Stadt erwartet: Bundesverteidigungsminister und Ex-Oberbürgermeister der Friedensstadt Osnabrück, Boris Pistorius zum Beispiel. Pistorius eröffnet die Konferenz, während Klitschko den Schlussakkord setzen soll. Ebenfalls auf der Teilnehmerliste: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie zwei seiner Vorgänger im Amt: Armin Laschet und Peer Steinbrück. NRW-Klimaschutz- und Wirtschaftsministerin Mona Neubauer ist dabei und auch Gäste aus dem Ausland: Luigi Di Maio als EU-Beauftragter für die Golfregion oder Nasser Bourita, der Außenminister Marokkos. Begrüßt werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Vorsitzenden der Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe, Reinhard Zinkann.
Strenge Sicherheitsvorkehrungen in der Innenstadt
Die Friedenskonferenz am 15. September läuft von 10 Uhr morgens bis um 18 Uhr. Anschließend ist noch ein Fest-Dinner für die Teilnehmer geplant. Deshalb wird es rund um den Prinzipalmarkt Sicherheitsvorkehrungen geben. Mit den Maßnahmen beim G7-Gipfel in Münster im vergangenen Jahr sind sie aber nicht vergleichbar. Wie groß die Sperrungen ausfallen werden, wird derzeit noch mit der Polizei besprochen.
Live-Stream auf der Stubengasse
Interessierte Münsteranerinnen und Münsteraner können sich die Friedenskonferenz aus dem Rathausfestsaal live auf einer Leinwand auf der Stubengasse anschauen. Auch der Fernsehsender Phoenix wird Teile davon live übertragen. Auch im Internet gibt es den Live-Stream zu sehen.
