
FMO will klimaneutral werden
Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) will bis 2030 klimaneutral werden. Über 90 Prozent CO2-Emissionen konnten im Vergleich zum Bezugsjahr schon eingespart werden. Auch dieses Jahr sind weitere Maßnahmen geplant.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.03.2022 15:30
Gegenüber dem Bezugsjahr 2010 konnten die CO2-Emissionen von 5.347 Tonnen auf 241 Tonnen reduziert werden. Das entspricht einem Rückgang von über 90 Prozent. Der Wert konnte den Angaben des FMO folgend unter anderem deshalb verbessert werden, weil Wärme- und Kälteanlagen mit nachhaltigen Rohstoffen betrieben werden und der verbrauchte Strom aus 100 Prozent regenerativen Energien gewonnen wurde.
Auf dem Parkplatz P1 wurden zudem sechs Ladesäulen mit insgesamt 12 Ladepunkten installiert. Fahrzeuge, die diesen Parkplatz nutzen, können dort kostenfrei mit Ökostrom wieder geladen werden. Auch die im Flughafenbetrieb eingesetzten Fahrzeuge werden immer weiter auf elektrischen Antrieb umgestellt.
Weitere Anpassungen in 2022
Im Mai soll zunächst mit dem Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Parkhauses begonnen werden. Weitere Projekte sind die Umrüstung der kompletten Befeuerung der Start- und Landebahn und die Beleuchtung der Parkflächen mit moderner und energieeffizienter LED-Technik.
Außerdem arbeitet der FMO aktuell an der ÖKOPROFIT-Zertifizierung. ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt des Kreises Steinfurt zusammen mit der Handwerkskammer Münster, der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V., der Effizienz-Agentur NRW und anderen Partnern. Der FMO hat sich das Ziel gesetzt, seine Umweltaktivitäten bis Mitte dieses Jahres zertifiziert zu bekommen.
Der vollständige Umweltbericht des FMO kann hier heruntergeladen werden.