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FMO soll kleiner werden
© FMO
Ab dem 27. März gilt der neue Sommerflugplan am Flughafen Münster/Osnabrück. Im Plan sind mehr Abflüge und neue Ziele vorgesehen.
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FMO soll kleiner werden

Der Flughafen Münster/Osnabrück soll sich von einem der beiden Terminals trennen und dort Büroflächen vermieten. Das schlägt ein Gutachten vor. Heute Abend berät der Stadtrat.

Veröffentlicht: Freitag, 10.06.2022 10:00

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Um den FMO langfristig rentabel zu machen, schlagen die von der Stadt Münster und dem Kreis Steinfurt beauftragten Gutachter aus Karlsruhe und Hamburg vor, den Flughafen insgesamt kleiner zu machen. Bedeutet: Terminal 1 könnte geschlossen und die dortigen Büroflächen an externe Unternehmen vermietet werden. Im Zuge dessen sollte auch Personal abgebaut werden. Eine weitere Maßnahme könnte sein, die Start- und Landegebühren zu erhöhen und im Winter keine Nachtflüge mehr zu bedienen.

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Auch das Szenario, den FMO ganz zu schließen, sollte in dem Gutachten zur Zukunft des FMO geprüft werden. Das aber wäre schlicht zu teuer, sagen die Experten. 95 Millionen Euro würde allein die Abwicklung kosten.

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Münsters Stadtrat wird sich zwar heute (14.06.) mit dem Gutachten beschäftigen, aber noch keine Beschlüsse fassen. Ziel ist es, den FMO mittelfristig aus den roten Zahlen zu holen. Passiert nichts, würde der Flughafen im Jahr 2024 geschätzte 11,5 Millionen Euro Miese machen, haben die Gutachter ausgerechnet.

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Auch ökologische Vorteile sehen die Gutachter im Übrigen bei einer Schließung nicht. Er würde stattdessen zu einer Verlagerung der Starts und Landungen kommen, insbesondere in Richtung Flughafen Düsseldorf.

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2019, dem letzten Geschäftsjahr vor der Pandemie, lag das Passagieraufkommen bei knapp einer Millionen Menschen. Die Gutachter gehen davon aus, dass dieses Niveau 2026 wieder erreicht wird.

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