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Festnahmen im Bahnhofsumfeld
© Bundespolizei
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Festnahmen im Bahnhofsumfeld

In vergangenen zwei Wochen haben Polizist:innen am Bahnhof zahlreiche Kriminelle dingfest gemacht, fünf Männer sitzen jetzt in U-Haft.

Veröffentlicht: Freitag, 11.11.2022 15:30

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Nach zum Teil umfangreichen Ermittlungen am Bremer und Berliner Platz sitzen fünf Kriminelle aus dem Bahnhofsumfeld nach begangenen Körperverletzungen, Raubdelikten oder Drogendelikten in Untersuchungshaft. "Das ist ein Erfolg des konzertierten Einsatzes unserer Kolleg:innen des Streifendienstes und unserer verdeckt arbeitenden Ermittler:innen", machte Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf deutlich.

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Wir werden mit unseren Aktionen an diesem Brennpunkt nicht nachlassen. Im Gegenteil: in den nächsten Wochen werden wir intensiv daran weiterarbeiten.
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Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf

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Festnahmen im Bahnhofsumfeld
© Polizei Münster
"Trotzdem ist jede Tat, bei der ein Messer zum Einsatz kommt, eine zu viel. Deshalb intensivieren wir unsere Maßnahmen." (Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf)
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Bereits Ende Oktober verletzte ein 29-Jähriger einen Mann am Engelenschanzenpark schwer. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatte er nach einem verbalen Streit mit einem Ast auf einen Mann eingeschlagen. Hinzueilende Zeugen stoppten den Täter, als er auf das am Boden liegende Opfer einprügelte. Der 29-Jährige flüchtete. Zeugen und ein Kriminalbeamter aus Bielefeld, der sich in Münster aufhielt, stellten ihn noch im Nahbereich. Der Mann ist bereits mehrfach wegen gefährlicher Körperverletzungsdelikte im Bahnhofsumfeld aufgefallen. Ein Richter erließ auf der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 29-Jährigen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

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Am 5. November nahmen Polizisten um 1:15 Uhr an der Windthorststraße einen 24-Jährigen und um 2:55 Uhr am Berliner Platz einen 22-Jährigen fest. Der 24-Jährige hatte zuvor einem Passanten während eines Gesprächs in die Hosen- und Jackentaschen gegriffen und ein Smartphone samt Kopfhörer entwendet. Als der Mann aus Berlin sein Handy zurückforderte, sprühte der 24-Jährige ihm Pfefferspray ins Gesicht. Polizisten auf Streife wurden auf die Situation aufmerksam und nahmen den 24-Jährigen fest. Er ist bereits erheblich wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten.

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Nur knapp zwei Stunden später sprühte der 22-Jährige ebenfalls mit einem Pfefferspray in das Gesicht eines Münsteraners, der zwei Frauen unterstützte, die von dem Mann angesprochen worden waren. Polizeibeamte stellten ihn auf der Flucht und fanden bei der Durchsuchung 140 Euro Bargeld, das Reizgas und zwei Smartphones. Da die Vermutung bestand, dass die Handys und das Bargeld aus Straftaten stammen, stellten sie alle Gegenstände sicher. Der 22-Jährige ist bereits mehrfach (12 Straftaten allein im Oktober unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes, sexueller Belästigung und Körperverletzungsdelikte) in Erscheinung getreten. Richter erließen auf Antrag der Staatsanwaltschaft für beide Männer Haftbefehle. Auch sie befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

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Am Bremer Platz nahmen Polizisten am Montagmorgen (07.11.) nach monatelanger Ermittlungsarbeit zwei Männer fest, die dort mehrfach, zeitweise täglich, Kokain-Bubbles verkauft hatten. Bei den Kontrollen und der Festnahme führten sie Zugtickets aus dem Ruhrgebiet mit. Auch für dieses Duo erließ ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl.

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