
Fast 70.000 Menschen feiern beim Rosenmontagszug
Trotz Sturmwarnung und verspätetem Beginn: Der Rosenmontagsumzug durch Münsters Innenstadt hat bei trockenem Wetter nach Schätzungen des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval fast 70.000 Menschen an die Strecke gelockt. Das waren weniger als sonst. Viele hatten sich angesichts der Wetteraussichten wohl entschieden, zuhause zu bleiben.
Veröffentlicht: Sonntag, 10.03.2019 13:43
Viel Arbeit für Rettungskräfte
Polizei, Feuerwehr und Hilfskräfte hatten beim Rosenmontagszug jede Menge zu tun. Fast 150 Narren mussten nach Zwischenfällen behandelt werden. 23 meist jugendliche Patienten kamen ins Krankenhaus. Häufig spielte zu viel Alkohol eine Rolle. Auch die Polizei musste sich immer wieder mit randalierenden und betrunkenen Jugendlichen beschäftigen. Es gab mehrere Schlägereien. Am Michalisplatz wurden drei junge Frauen von zwei 19-jährigen Afghanen sexuell belästigt. Die Polizei nahm die Männer fest. Insgesamt gab es 14 Strafanzeigen.
Familienfreundliche Zone
Für Familien gab es beim Rosenmontagszug wieder eine rauch- und alkoholfreie familienfreundliche Zone an der Engelenschanze. Diese Zone war diesmal sogar noch größer als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Für die Sicherheit an der Zugstrecke gab es an mehreren Stellen Durchfahrtssperren mit LKW.