
Essstörungen durch schöne Bilder
Essstörungen sind häufig die Folge vom Konsum schöner Bilder in den Medien von schlanken, sportlichen Menschen. Das sagt Psychologie-Professor Timo Brockmeyer im neuen Uni-Podcast.
Veröffentlicht: Mittwoch, 13.12.2023 11:30
Unter Jugendlichen ist sie die häufigste chronische Erkrankung: Die Ess-Störung, also etwa Magersucht oder auch unkontrollierbare Essanfälle. Ursache seien häufig Bilder von schlanken und sportlichen Menschen in Medien, sagt Professor Timo Brockmeyer von der Universität Münster (s. Foto). Der Psychologe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ess-Störungen äußert sich dazu im neuen Uni-Podcast. Demnach reichen schon drei Minuten medialer Konsum, um das Selbstwertgefühl zu beeinträchtigen.
Die gute Nachricht: Mittlerweile kann jede zweite Ess-Störung durch Psychotherapie erfolgreich behandelt werden. Brockmeyer forderte mehr Aufklärung über die Krankheit.
Das ausführliche Interview mit dem Wissenschaftler gibt es im neuen Podcast der Universität Münster.
Alle Folgen sind auf Spotify, Deezer, Apple Podcasts und unter folgendem Link zu hören: https://www.uni-muenster.de/kommunikation/podcast/index.html