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Erster Affenpockenfall in Münster
© UKM
Die Uniklinik in Münster
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Erster Affenpockenfall in Münster

In Münster gibt es seit Freitag (27.05.) einen ersten Fall von Affenpocken. Ein 34 Jahre alter Münsteraner hat sich mit dem neu aufgetretenen Virus angesteckt.

Veröffentlicht: Sonntag, 29.05.2022 04:00

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Der Münsteraner hat sich offenbar im Ausland angesteckt, ein PCR-Test an der Uniklinik Münster hat die Infektion am Freitag bestätigt. Der 34-jährige hatte sich im UKM gemeldet, nachdem sein Hausarzt die Symptome festgestellt und ihn dorthin überwiesen hatte. Es geht dem Mann den Umständen entsprechend gut, heißt es von der Stadt Münster.

Alle Kontaktpersonen des Infizierten sind über die notwendige Quarantäne informiert. Engere Kontaktpersonen müssen für 21 Tage in Quarantäne.

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Was sind Affenpocken?

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Vor einer Woche war erstmals in Deutschland in München ein Fall von Affenpocken bestätigt worden. Die Viruserkrankung ruft meist recht milde Symptome hervor, wie etwa wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen oder Hautausschlag. Es kann in seltenen Fällen aber auch schwerere Verläufe geben. Übertragen wird das Virus vor allem über direkten Kontakt oder Kontakt zu kontaminierten Materialien. Auch eine - wohl sehr seltene - Übertragung über Tröpfchen in der Luft ist auf kürzere Distanzen möglich.

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