
Erster Adventssamstag: Weniger los in der Innenstadt
Die Einzelhändler in Münster sind mit den Umsätzen am ersten Adventssamstag nicht zufrieden. In den Geschäften war deutlich weniger los als in den Vorjahren. Das zeigt eine Umfrage des Handelsverbandes Westfalen-Münsterland mit Sitz in Münster.
Veröffentlicht: Montag, 30.11.2020 05:40
Viele Händler hätten wegen der Corona-Krise Sorgenfalten auf der Stirn, sagt Karin Eksen vom Verband im Gespräch mit ANTENNE MÜNSTER. Das Zusammenspiel zwischen dem Handel und den Weihnachtsmärkten fehlt in diesem Jahr. Es fehlten durch die Weihnachtsmärkte auch die Touristen aus den Niederlanden. Viele Menschen kommen auch nicht in die Innenstadt, weil sie keine Möglichkeit haben, zwischendurch mal einen Kaffee trinken zu gehen.
Händler in Sorge
Und das zeigte sich am Samstag, sagt Karin Eksen:
Wir haben große Sorge, dass das Weihnachtsgeschäft natürlich völlig in die Hose geht. Im Endeffekt ist es ja so, dass wir jetzt erst den Auftakt haben und das ganze Jahr ist schwierig. Von daher wird auch das Weihnachtsgeschäft schwierig. Es ist schon große Angst da, dass die Bilanz katastrophal werden könnte.
Die Händler-/innen hoffen in den kommenden Tagen auf einen Schub im Weihnachtsgeschäft.
Kleine Geschenke im Vordergrund
Ein Detail blieb allerdings gleich: Wie in den vergangenen Jahren waren auch in diesem Jahr am ersten Adventssamstag kleine Geschenke für den Adventskalender und den Nikolausstiefel gefragt. Aber auch weihnachtliche Dekoartikel standen zunächst im Vordergrund.
Ordnungsbehörden mit Corona-Maßnahmen zufrieden
Nach Ansicht der Ordnungsbehörden hat der Einzelhandel in Münster coronagerechte Rahmenbedingungen für den Einkauf zum ersten Advent hin geschaffen: So habe es etwa gut sichtbare Informationen und direkte Ansprachen der Kunden gegeben. Insgesamt sei es eine ruhige Lage gewesen und die Maskenpflicht sei vorbildlich eingehalten worden, lautet die Bilanz von Polizei und Ordnungsamt.