
Erste Ukraine Geflüchtete kommen in Münster an
Die ersten 24 Geflüchteten aus der Ukraine sind in unserer Stadt angekommen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit dem vergangenen Wochenende.
Veröffentlicht: Mittwoch, 02.03.2022 15:30
14 Frauen, 8 Kinder und 2 Männer aus der Ukraine haben die Mitarbeitenden des münsterschen Sozialamtes bislang in Empfang genommen. Die Geflüchteten befinden sich in voll ausgestatteten Einrichtungen und sollen nun in sicherem Umfeld etwas zur Ruhe kommen. Weitere Personen werden in den kommenden Tagen erwartet.
Münster ist bereit für die Herausforderung, sagt Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer:
"Nach zwei Jahren in der Corona-Pandemie kommt nun eine neue Herausforderung auf uns zu, aber unsere Mitarbeitenden werden damit klarkommen. Wir sind in Flüchtlingsangelegenheiten sehr erfahren und gut aufgestellt."
Die Stadt will zunächst auf eigene Unterkünfte und das eigene Netzwerk an Vereinen, Verbänden und Organisationen zurückgreifen, um eine gute Erstversorgung der Menschen aus der Ukraine zu gewährleisten:
"Wir haben genügend Puffer in unseren eigenen Unterkünften vorgehalten und können auf ein außerordentlich gutes Netzwerk an Vereinen, Verbänden und Organisationen zurückgreifen, somit eine gute Erstversorgung der Menschen aus der Ukraine gewährleisten."
so Stadträtin Cornelia Wilkens.
Das betrifft auch die Angebote von Bürger:innen, die den Geflüchteten privaten Wohnraum kurzzeitig zur Verfügung stellen wollen. Die Stadt bittet daher um eine Kontaktaufnahme ausschließlich über die Mailadresse sozialdienstfuerfluechtlinge@stadt-muenster.de. Sollten sich entsprechende Bedarfe ergeben, wird sich das Sozialamt zurückmelden. Von weiteren telefonischen Angeboten ist aktuell abzusehen.
Städtische Hotline eingerichtet
Ab Mittwoch (2. März), 8 Uhr, beantworten geschulte Mitarbeitende der Stadtverwaltung Fragen und nehmen bei Bedarf auch Hilfsangebote unter der Telefonnummer 0251/492-5560 entgegen. Die Hotline ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 13.30 Uhr besetzt. Im Webportal der Stadt Münster gibt es ab Dienstagnachmittag außerdem ein FAQ mit den wichtigsten Fragen und Antworten für Helfende.