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Erleichterung nach Festnahme
© ANTENNE MÜNSTER
Auf dem Grundstück des Müllsammlers und in seinem Haus stapeln sich weiterhin große Mengen Unrat.
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Erleichterung nach Festnahme

Große Erleichterung hat sich in Münster breit gemacht, nachdem die Polizei gestern den "Müllsammler von Kinderhaus" in Gewahrsam genommen hat.

Veröffentlicht: Dienstag, 29.11.2022 05:30

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"Endlich", heißt es in den meisten Kommentaren in den Sozialen Medien. Eine erste politische Stellungnahme kommt aus der CDU-Fraktion Münster: "Auf diese Meldung haben sehr viele Menschen in unserer Stadt gewartet. Spätestens nach den jüngsten körperlichen Angriffen des Mannes auf seine Nachbarin war ein entschlossenes Vorgehen der Behörden im höchsten Maße überfällig", so Ratsherr Stefan Leschniok. Der sicherheitspolitische CDU-Sprecher bedankt sich bei der Stadt Münster und der Polizei, die bei hohen rechtlichen Hürden im Interesse der Bevölkerung gehandelt hätten. "Hoffentlich werden Nachbarschaft und Bevölkerung endlich dauerhaft geschützt. Ein erster wichtiger Schritt ist getan", sagte Leschniok.

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Jahrelang hatte 58-Jährige Müll gehortet (Foto oben), Baukräne besetzt und Menschen beleidigt. Für all diese Vorwürfe wird er sich am übernächsten Montag (12.12.) vorm Amtsgericht verantworten müssen. Dass er gestern abgeführt wurde, lag an der so genannten "Gefahrenabwehr nach Bedrohung". Wieder einmal hatte der Müllsammler seine Nachbarin beschimpft und ihr Schläge angedroht. Vor einiger Zeit hatte er tatsächlich zugehauen, deswegen konnte die Polizei diesmal so entscheiden und musste nicht - wie sonst - unverrichteter Dinge wieder abziehen.

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Das Gesundheitsamt der Stadt Münster hat sofort ein ärztliches Zeugnis für die sofortige Unterbringung ausgestellt. Dort wird jetzt geprüft, ob der "Müllsammler" nun zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen wird.

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