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Es ist vollbracht: Seit heute (26.08.) fließt der Verkehr in der sogenannten "Spinne" wieder.
© ANTENNE MÜNSTER
Es ist vollbracht: Seit heute (26.08.) fließt der Verkehr in der sogenannten "Spinne" wieder.
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Endlich ist die "Spinne" frei!

Aufatmen bei vielen Autofahrer:innen in Münster: Die beiden neuen Brücken in der sogenannten "Spinne" sind heute (26.08.) freigegeben worden.

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Die beiden neuen Brücken an der B51 in Münster haben Vorbild-Charakter. Tausende Brücken müssen in den kommenden Jahren bundesweit erneuert werden. Dabei solle sich an Münster orientiert werden. Für den Bund als Baulastträger der Bundesstraße erklärte die Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz:

Unsere Wirtschaft braucht eine starke Infrastruktur. Damit Waren zuverlässig ans Ziel kommen, Unternehmen verlässlich planen können und Produktionsstandorte wettbewerbsfähig bleiben. Der Bund investiert rund 37 Mio. Euro in die neuen Brücken an der B51, stärkt damit eine leistungsfähige Verbindung im überregionalen Verkehrsnetz und sichert gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Münster. Die heutige Verkehrsfreigabe zeigt, dass die Bundesregierung das Thema Brückenmodernisierung konsequent angeht und wir dabei auf innovative Ideen und digitale Technologien setzen. Planung, Finanzierung und Bau konnten deutlich schneller umgesetzt werden und die ursprünglich vorgesehene Bauzeit wurde von rund viereinhalb Jahren auf zweieinhalb Jahre verkürzt – ein Erfolg, der durch innovative Bauverfahren und die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten möglich wurde. Das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität schafft gezielt eine Finanzierungsgrundlage für die Brücken- und Tunnelerhaltung bei Autobahnen und Bundesstraßen.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer betont die Bedeutung des Projekts für den Brückenbau in Nordrhein-Westfalen:

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, dass moderne Bauverfahren, innovative Vertragsmodelle und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten Bauzeiten erheblich verkürzen können. Genau solche Lösungen brauchen wir, um die vielen Brücken in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen – zuverlässig, wirtschaftlich und mit möglichst geringen Einschränkungen für die Menschen.
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V.l.n.r.: Christoph Jansen (Direktor für den technischen Bereich, Straßen.NRW), Dr. Claudia Elif Stutz (Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr), Tilmann Fuchs (Oberbürgermeister Stadt Münster), Oliver Krischer (Verkehrsminister NRW).
© ANTENNE MÜNSTER
V.l.n.r.: Christoph Jansen (Direktor für den technischen Bereich, Straßen.NRW), Dr. Claudia Elif Stutz (Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr), Tilmann Fuchs (Oberbürgermeister Stadt Münster), Oliver Krischer (Verkehrsminister NRW).
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Bauzeit konsequent verkürzen

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Dass die Bauzeit der Brücken verkürzt werden konnte - von viereinhalb auf zweieinhalb Jahre - sei auch auf die gute Zusammenarbeit zurückzuführen. Straßen.NRW, die ausführenden Bauunternehmen, Ingenieurbüros und zahlreiche Fachbehörden verfolgten von Beginn an das Ziel: Die Bauzeit konsequent zu verkürzen, ohne Abstriche bei Qualität, Sicherheit oder Dauerhaftigkeit zu machen. Durch den Einsatz moderner Expressbauverfahren mit vorgefertigten Bauteilen konnten zahlreiche Arbeitsschritte parallel ausgeführt werden, wurde heute (26.08.) auf dem Pressetermin mitgeteilt. Gleichzeitig blieb der Verkehrsfluss während der gesamten Bauzeit bestmöglich erhalten. Die Erfahrungen aus Münster liefern damit wichtige Erkenntnisse für zukünftige Brückenerneuerungen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus, heißt es. Christoph Jansen, technischer Direktor von Straßen.NRW:

Auch mit diesem Projekt haben wir gezeigt, dass sich anspruchsvoller Ingenieurbau, hohe Qualitätsstandards und deutlich verkürzte Bauzeiten miteinander verbinden lassen. Entscheidend dafür war die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Die Erfahrungen, die wir hier in Münster gesammelt haben, nehmen wir mit und nutzen sie für weitere Brückenprojekte in Nordrhein-Westfalen.
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Fuchs: Großer Gewinn für Münster

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Tilman Fuchs, Oberbürgermeister der Stadt Münster:

Ich freue mich, dass diese Baumaßnahme an der "Spinne" in Rekordzeit beendet werden konnte. Die Freigabe der neuen Brücken ist ein großer Gewinn für Münster. Nun setzen wir die nächsten Schritte zur Modernisierung dieses stark genutzten Verkehrsknotenpunktes um. Mit der neuen Busspur und der Erneuerung der Verkehrsflächen schaffen wir eine leistungsfähige Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und stärken zugleich den öffentlichen Nahverkehr.

Mit der Verkehrsfreigabe der beiden Brücken ist ein wesentlicher Meilenstein für die Modernisierung des Verkehrsknotens an der B51 erreicht. Die Arbeiten im Bereich der "Spinne" werden in enger Abstimmung zwischen Straßen.NRW und der Stadt Münster fortgesetzt.

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Der Verkehr in der "Spinne" kann wieder fließen.
© ANTENNE MÜNSTER
Der Verkehr in der "Spinne" kann wieder fließen.
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