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Emotionaler Moment: Abriss der Westtribüne
© Stadt Münster/Möller
Mit dem ersten Spatenstich beginnt der Abriss der Westtribüne
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Emotionaler Moment: Abriss der Westtribüne

Erster Spatenstich zum Abriss der alten Westtribüne im Preußen-Stadion. Für Fans und Verein war das heute ein ganz „besonderer Moment“.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.06.2022 17:57

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Der Neubau der Preußen-Heimat beginnt heute (09.06.) mit dem Abriss der maroden Westtribüne. Oberbürgermeister Markus Lewe hatte auch eine Schaufel in der Hand:

Mit dem heutigen ersten Spatenstich gehen wir den ersten sichtbaren Schritt für den Ausbau des städtischen Stadions an der Hammer Straße

Nach dem Ende der Saison starten nun zunächst die Arbeiten für die Verlagerung des Gästesektors auf die Nordtribüne.Im westlichen Teil der Nordtribüne (Block K) wird ein Bereich mit 680 Stehplätzen für Gästefans entstehen. Zwischen dem Gästesektor und dem Bereich für Preußen-Fans auf der Tribüne wird gerade ein Sicherheitspuffer geschaffen.

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Emotionaler Moment: Abriss der Westtribüne
© Stadt Münster/Möller
SCP-Präsident Christoph Strässer und OB Markus Lewe beim ersten Spatenstich
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Bis November soll die marode Westtribüne vollständig zurückgebaut sein. SC-Präsident Christoph Strässer war beim ersten Spatenstich sichtlich erleichtert:

Nach Jahren der Vorarbeit geht es nun an unserem Traditionsstandort an der Hammer Straße los. Für den SC Preußen Münster ist dies ein besonderer Moment
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Stadion-Umbau bis 2027

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Unterdessen laufen die Vorbereitungen zur Ausschreibung weiter. Der entsprechende Beschluss dazu soll in der Ratssitzung am 7. September fallen. Ziel ist es, einen Auftragnehmer zu finden, der das Stadion ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig plant und baut. Der komplette Stadionumbau soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

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Fünf Meter hohe Lärmschutzwand

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Um die Baustelle an der Westtribüne wird eine 110 Meter lange und fünf Meter hohe Lärmschutzwand gebaut und dafür sorgen, dass die Geräuschkulisse aus dem Stadion nicht lauter als bislang in die Nachbarschaft schwappt. Hieran zeigen sich bereits die Herausforderungen des Ausbauprojekts, sagt Strässer:

Der Umbau wird für alle Beteiligten noch einige Zumutungen bereithalten, aber mit der Perspektive, in dem neuen Stadion zu spielen, nehmen wir das gerne in Kauf
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