Einzelhandel: Erfolgreicher erster Adventssamstag

Der Einzelhandel in Münster ist am ersten Adventssamstag gut ins Weihnachtsgeschäft gestartet. Das zeigt eine Umfrage des Handelsverbandes in Münster. Dazu beigetragen hat offensichtlich auch das kostenlose Bus- und Bahnfahren in Münster.

Gelungener Start

Münster war voll am ersten Adventssamstag. Die Wetterbedingungen für einen vorweihnachtlichen Bummel durch Münster waren bestens.


Bisher hätten Deko-Artikel und kleinere Geschenke für den Nikolaustag im Vordergrund gestanden, sagt Karin Eksen vom Handelsverband. Vom zweiten Adventswochenende würde es dann eher in Richtung Weihnachtsgeschenke gehen. Am meisten los wäre eigentlich immer am dritten Adventswochenende, wenn auch die letzten Wunschzettel geschrieben und Weihnachtswünsche geäußert wurden.

Es zeichnen sich auch bereits erste weihnachtliche Geschenketrends ab, sagt Eksen. Technik sei erneut ein wichtiges Thema und auch hochwertige Haushaltsgeräte seien "in". Der Handelsverband rechnet im Weihnachtsgeschäft in Münster mit höheren Umsätzen als im Vorjahr.

© Stadtwerke Münster
© Stadtwerke Münster

Kostenloses Bus- und Bahnfahren

In diesem Jahr ist es an den Adventssamstagen möglich, in Münster kostenlos die Busse und Bahnen zu nutzen. Am ersten Adventssamstag waren bereits knapp 125.000 Fahrgäste in den Stadtbussen in Münster unterwegs. Das war gut ein Drittel mehr als vor einem Jahr, damals galt noch der übliche Tarif. Dazu kamen noch die Fahrgäste, die den ebenfalls kostenlosen Zugverkehr in den Stadtteilen genutzt haben.

Damit wurden die Erwartungen von Stadt und Stadtwerken noch übertroffen. Auch an den drei kommenden drei Adventssamstagen werden für die vielen Extra-Fahrgäste deutlich mehr Busse bereitstehen. Das Konzept, auf den Hauptachsen feste zusätzliche Busse einzusetzen und weitere flexibel nach Bedarf fahren zu lassen, habe sich bewährt, heißt es bei den Stadtwerken. Für den Rückreiseverkehr sind die Nachtbusse alle 15 Minuten gefahren. Die Stadt finanziert das Konzept mit 450.000 Euro.

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