Einschulung in Coronazeiten

Für rund 2.500 kleine Münsteranerinnen und Münsteraner ging es heute mit bunten Tornistern und großen, bepackten Schultüten das erste Mal in die Schule.

Einschulung Pötterhoekschule 2020
© AM

Für Kinder, Eltern und Lehrer war es ein aufregender Vormittag. Die Einschulungen der kleinen Schulanfänger verliefen in diesem Jahr anders als in den Vorjahren. Sie mussten an die geltenden Corona-Vorgaben angepasst werden. Deshalb fand an den Schulen nicht wie gewöhnlich eine große Feier statt. Vielmehr gab es mehrere kleine Feiern. Die neuen Klassen wurden zeitversetzt empfangen, damit nicht zu viele Menschen auf einmal zusammen kamen. Jedes Kind durfte außerdem nur zwei Gäste mitbringen, einige Schulen haben das durch zuvor verschickte Eintrittskarten kontrolliert.

Begrüßung in der Turnhalle

Einige Schulen begannen den Tag mit einem Gottesdienst in der Kirche. Andere Schulen integrierten einen kleinen Gottesdienst-Teil in ihre Begrüßungsfeiern und verlegten diese zum Beispiel in größere Sporthallen, damit genügend Platz ist und die nötigen Abstände eingehalten werden konnten. Außerdem mussten Masken getragen werden. An der Pötterhoek-Grundschule fanden neben der Begrüßung durch die Schulleitung kleine Aufführungen statt - an einigen Schulen wurden solche digital eingespielt. Nach der Feier ging es für die Kleinen mit ihren neuen Mitschülern und dem neuen Klassenlehrer oder der neuen Klassenlehrerin in die Klassenräume. Eine anschließende gemeinsame Verköstigung auf dem Schulhof durfte in diesem Jahr nicht stattfinden.

Die Schulen gaben sich viel Mühe, den Tag trotz der erschwerten Umstände besonders zu machen - mit Erfolg! Kinder, Eltern und Lehrer zeigten sich sichtlich zufrieden und freuten sich über die feierliche Begrüßung und den gelungenen Start in die Schulzeit.


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