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Dürre in Münster hat Folgen

Auch dieser Sommer ist wieder viel zu trocken in Münster. Die Stadt hat erste Maßnahmen eingeleitet, die unseren Alltag betreffen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 13.07.2022 12:30

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Die Pegelstände in den Gewässern in Münster sind so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Auch dieser Sommer ist wieder viel zu trocken in unserer Stadt. Bislang sind im Juli nur knapp fünf Liter Regenwasser pro Quadratmeter zusammen gekommen. Die Trockenheit ist nicht zu übersehen: Viele Teiche liegen trocken, die Gewässer führen kaum Wasser und der Grundwasserpegel sinkt. im Aasee wurden zum ersten Mal in diesem Jahr wieder die Belüfter eingeschaltet. Die Stadt Münster hat die Bürger:innen bereits aufgefordert, kein Wasser aus Gewässern zu entnehmen.

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Bäume bekommen Schwimmbad-Wasser

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In der kommenden Woche bekommen städtische Bäume im Ostviertel das Wasser aus dem Stadtbad Ost, dort wird das Becken saniert, knapp 500.000 Liter werden mit Tankwagen verteilt. Weiterhin läuft auch die Aktion "Münster schenkt aus": An rund 500 städtischen Bäumen sind Wassersäcke ausgebracht, in der Nähe sind Wassercontainer aufgestellt.

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Kein Regen in Sicht

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Regen ist weiter nicht in Sicht, deswegen bereitet sich die Stadt darauf vor, notfalls auch Wasser aus dem Dortmund Ems Kanal zu pumpen.

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"Der Zeitpunkt Anfang Juli für eine Dürre ist früh", sagt der Landschaftsökologe Tillmann Buttschardt von der Uni Münster im ANTENNE MÜNSTER-Interview:

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Tillmann Buttschardt
Dürre schon im Juli ist zu früh
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